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Erster Condrobs Frauensalon - Auszug aus der Pressemitteilung

... und alles, weil ich eine Frau bin...
Erster Condrobs Frauensalon beleuchtet den Grad der Gleichstellung von Frau und Mann heute

Im Münchner Rationaltheater fand am 8. März der erste Condrobs Frauensalon statt. Viele Frauen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Kultur kamen zu einem politischen und kulturellen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zusammen. Ziel war es, in diesem besonderen Rahmen die Aufmerksamkeit für die Belange von Frauen herzustellen und zu schärfen. Die Moderation des Abends übernahm Michaila Kühnemann, Regisseurin, Sängerin und ehrenamtliche Moderatorin von Radio München. Die Münchner Künstlerinnen Johanna und Veronika Bittenbinder, Tatjana E. M. Haider und Barbara von Johnsen mit Ted Ganger sowie Ami Warning sorgten für ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

Unter anderem wurde die Situation der Frauen auch global betrachtet. "Wenn ich aus Nepal wieder zurück in Deutschland bin, komme ich mir immer vor wie im gelobten Land", kommentierte Madeleine Farnbacher, Unternehmerin und Gründerin des Charity-Labels Mala & Mad - Street Art for Kids. Laut dem World Economic Forum (Global Gender Gap Report / 26.10.2016) hat sich die Situation von Frauen weltweit deutlich verbessert. In vielen Ländern können sie sich wirtschaftlich stärker einbringen und haben besseren Zugang zu Bildung, leben länger und gesünder und spielen zudem generell eine größere Rolle bei politischen Entscheidungen. Deutschland rangiert auf Platz 13 von 144 untersuchten Ländern! Allerdings ist die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen weltweit sogar rückläufig. Die Gründe sind vielschichtig, auch in Deutschland. Unbezahlte Hausarbeit wird vorwiegend von Frauen ausgeführt. Frauen haben oft die schlechtere oder keine Ausbildung, sie erhalten niedrigere Löhne und dadurch bedingt niedrigere Renten, haben die schlechter bezahlten Berufe, verdienen bei gleichwertiger Arbeit trotzdem immer noch weniger als Männer, haben es schwerer, Spitzenpositionen zu erlangen.

Frauen müssen in noch stärkerem Maße die Möglichkeit haben, berufstätig zu sein. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist hier das entscheidende Thema. "Frauen haben Talent - viel hängt von ihrer eigenen Ambition ab. Das gesellschaftliche Bild allerdings, dass erfolgreiche Frauen schlechte Mütter sind, muss aus den Köpfen verschwinden", so Dr. Eva Strasser, Vorstand der Strasser & Strasser Unternehmensberatung.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Bayerisch-Chinesisches Frühlingsfest 2017

Gestern war es also endlich so weit! Das Chinaforum Bayern e.V. lud zum Bayerisch-Chinesischen Frühlingsfest 2017 in die alte Kongresshalle an der Theresienwiese ein. Wie schon die Jahre zuvor moderierten LI Nan (seit 2005 Inhaberin der Agentur China Agent) und Stefan Geiger (GF und Mitglied im Vorstand des Chinaforum Bayern e.V.) den Abend, den man als rundum gelungen zusammenfassen kann.

Neben mehreren Show-Acts, wie dem Fußballjongleur Sebastian Landauer und der hervorragenden A Cappella Band MiCappella waren Keynote und Podiumsdiskussion unter der Überschrift "Neue Freunde? Chinesische Firmenübernahmen in Deutschland" angekündigt. Hier lieferten Oliver Neubrand und Lawrence Lin einen Einblick, wie so eine Firmenübernahme abläuft. Herr Neubrand ist kaufmännischer Geschäftsführer der LEDVANCE GmbH (ehemalige Business Unit von OSRAM) , welche sich derzeit in der Übernahme durch ein Konsortium um den chinesischen LED-Spezialisten MLS befindet. Herr Lin leitet das Unternehmen MLS. Aus dem Vortrag von Herrn Lin blieb mir vor allem folgender Absatz im Gedächtnis: "Sorgen Sie für echte persönliche Beziehungen, kümmern Sie sich um die einzelnen Menschen, nehmen Sie Kontakt auf, hören Sie aufmerksam zu und: reden Sie miteinander. Denn echte Partnerschaft kann nur auf der Grundlage persönlicher Beziehungen zwischen Menschen entstehen, auf der Basis von gegenseitigem Verständnis und Vertrauen". Das können wir als Change Management Unternehmen nur unterstreichen!

Auf der anschließenden Podiumsdiskussion riet unsere Beraterin Veronika Frankenberger den Herren außerdem, dem mittleren und unteren Management ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Aus unserer Erfahrung sind es nämlich vor allem die Führungskräfte im unteren Management, die nah genug an den Mitarbeitern sind und diese mitnehmen können, um tiefgreifende Veränderungsprozesse wie Firmenübernahmen erfolgreich zu machen.

Wir danken allen Mitwirkenden für den gelungenen Abend und freuen uns auf nächstes Jahr!

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Kommentar zu Artikel SZ >Deutschland hängt an traditionellem Familienmodell<

Da haben wir als Arbeits-Systeme, als Familien- und Paar-Systeme noch erheblichen Veränderungs- und Lernbedarf. Bei uns im Strasser-Team geht das sehr gut und wir haben Freude am Anpassen und Lernen, seit unsere Büroleiterin Verena am 4.10. 16 ihre kleine Tochter Franzi bekommen hat. Und wir sehen auch, dass der Anspruch, einen verantwortungsvollen Job mit Kind zu machen, die Anpassungsbereitschaft aller Akteure erfordert. Eine Shared Vision, gemeinsame Werte, ein guter Plan, Systematische Reflexion und intensiver Dialog sind die Erfolgsfaktoren dabei.
http://www.sueddeutsche.de/karriere/oecd-studie-deutschland-haengt-an-tr...

Veröffentlicht von Dr. Eva Strasser.