Der kleine Unterschied zwischen positive FRAMING und positive THINKING

Ich bin eine Optimistin, das heißt aus meiner Sicht: ich bin gut in "POSITIVE FRAMING". Das bedeutet aber nicht, dass ich in meiner eigenen Welt lebe und alles als gut beurteile. Hier eine kleine Abgrenzung zwischen "POSITIVE FRAMING" und "POSITIVE THINKING"

POSITIVE FRAMING: Schwierigkeiten werden als solche erkannt und akzeptiert - HANDLUNG STATT RESIGNATION

POSITIVE THINKING: Die Realität wird durch eine rosarote Brille wahrgenommen - SCHÖNREDEN STATT EINSICHT

 

Optimistische Sichtweise ist übrigens erlernbar! Zentral ist das für Optimisten typische Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, um Problemsituationen effektiv meistern zu können. 

Das heißt, Sie sollten regelmäßig reflektieren und dann nützliche Strategien und Pläne fürs nächste Mal ableiten - also "lernen". Dabei ist wichtig, dass das Attributionsverhalten hinterfragt wird. Optimisten neigen dazu, Erfolge sich selbst und Misserfolge anderen zuzuschreiben. Pessimisten neigen dazu, Misserfolge sich selbst und Erfolge anderen zuzuschreiben. Darum reflektieren Sie Erfolge und Misserfolge im besten Fall mit folgenden Fragen:

  • Was war mein Anteil/Beitrag?
  • Was war der Anteil/Beitrag anderer?

Außerdem sollen Sie sich Ihrer "Energiespender" bewusst sein. Wie können Sie nach einem Misserfolg Kräfte und Selbstvertrauen wiederherstellen? Das kann ein Treffen mit Freunden, eine Sporteinheit oder ein Spielenachmittag mit den Kindern sein. Hier hat jeder eigenen Energiespender, die gut tun.

Bildquelle: picjumbo.com / Victor Hanacek

Veröffentlicht von Verena Neumayer.

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