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Find the Beauty in the Bullshit - Teil 2

„Die Krise ist ein harter, aber effektiver Lehrmeister“ – dieser Satz hat mich heute beeindruckt. Mich begeistert vor allem der Boost an persönlichem und organisationalem Lernen in unseren Kundensystemen. In einem Unternehmen werden seit 23. März jeden Tag Ereignisse dokumentiert, die vorher so nicht möglich gewesen wären. Mitarbeiter melden sich freiwillig, um in anderen Bereichen auszuhelfen. Kritische Geister bedanken sich beim Vorstand für die gute Führung in der Krise. Die vierteljährliche Stimmungs-Messung im Unternehmen zeigt, dass sich die positive Entwicklung in Mitarbeiter-Bindung, Leistungskraft und organisationaler Gesundheit der letzten Monate trotz Krise fortsetzt. Kundenbedürfnisse führen zu Innovationen, die ohne langwierige Genehmigungen innerhalb weniger Tage realisiert werden. Menschen, denen die Arbeit mit digitalen Tools bisher eher fremd war, werden zu Zoom-Spezialisten.

In anderen Unternehmen ermöglichen virtuelle Meetings durch eine klarere Struktur und straffere Moderation, dass leisere Stimmen besser zu Wort kommen und jeder intensiver gehört wird. Wer hätte gedacht, dass der virtuelle Raum sprechen, sich gehört und einflussreich fühlen für viele leichter macht. Statt bisher 10% arbeiten jetzt gefühlt fast alle im home office – und die Führungskräfte erleben, dass alle Bedenken über Bord geworfen werden können und man einfach was probieren muss.

Kurt Lewin hat als einer der Pioniere des Change Management 1947 ein 3-Phasen Modell für Veränderungsprozesse definiert: Unfreeze – Change – Refreeze https://de.wikipedia.org/wiki/3-Phasen-Modell_von_Lewin. Für mich die größte „Beauty“: das Auftauen geht rasant schneller, der Change steigt exponentiell an, jetzt geht es darum, das Gelernte nach der Krise zu konsolidieren und zu sichern.

Was haben Sie selbst und andere in Ihrem Unternehmen aufgetaut in den letzten Wochen des shutdown? Welche Lernkurven steigen gerade exponentiell an? Wie bereiten Sie schon jetzt den Refreeze vor und verhindern Rückfälle in alte Gewohnheiten?

 

Vielen Dank für das Bild an geralt auf Pixabay!

Veröffentlicht von Dr. Eva Strasser.
 

Find the Beauty in the Bullshit - Teil 1

Find the Beauty in the Bullshit – dieses Motto habe ich mit meinen Kunden entwickelt. Ziel meines Blogs ist es, die vielfältigen Erfahrungen in der Corona Zeit für die Gestaltung einer guten Zukunft zu nutzen.

Wie wird die Welt nach Corona sein? Zu dieser Frage entwickelt der Zukunftsforscher Matthias Horx ermutigende Hypothesen.

Seine Rückschau-Technik erinnert mich an eine Methode aus der lösungsorientierten systemischen Beratung: man geht mit dem Klienten aus der Jetzt-Situation in einen Zeitpunkt, den er/sie konkret bestimmt: wann werde ich die Krise überwunden haben und stolz darauf ein, wie ich es geschafft habe? Wir nennen diesen Vorstellungsraum den "Geschafft" Zeitpunkt. Dieser Zeitpunkt wird auf einer Time Line markiert und der Klient/die Klientin stellt sich physisch dort hin. Von diesem Zeitpunkt aus spürt er/sie, wie sich dieser Geschafft-Zustand anfühlt, was er/sie tut und denkt. So wird die eigene Zukunftsvorstellung konkret – das innere Bild hilft, die jetzige Krise zu überstehen und gibt Energie, Hoffnung und Optimismus. Aus dem Geschafft-Zeitpunkt blickt man zurück und entwickelt Ideen, was den Weg in diese positive Zukunft ermöglicht hat.

Horx beschreibt seine Zukunfts-Idee für unsere Gesellschaft und Wirtschaft auf der Makro-Ebene. Für mich ist es zurzeit sehr spannend, welche konkreten Einsichten für die Arbeitswelt der Zukunft Führungskräfte gerade formulieren. Eine Einsicht, die Kunden beschreiben: wir besinnen uns auf unseren eigentlichen Daseins-Zweck, auf unseren Purpose. Wir helfen mehr zusammen, Lösungen werden schneller gefunden, persönliche Eitelkeiten werden unwichtiger. Entscheidend ist es, das Gefühl zu spüren: wir haben eine Zukunft und wir lernen jeden Tag Nützliches aus der Corona Krise.

Was ist Dein Purpose, der Dein Handeln jetzt leitet? Was ist auf einmal möglich, was Du für undenkbar gehalten hast? Was lernst Du daraus? Was heißt das für Deine Zukunft?

 

Vielen Dank für das Bild an geralt auf Pixabay!

Veröffentlicht von Dr. Eva Strasser.
 

BUILD YOUR VISION mit LEGO®!

Sie finden LEGO® SERIOUS PLAY® interessant und möchten das Tool besser kennen lernen bzw. selbst testen? Sie möchten sich einen Tag Zeit nehmen und eine Vision erarbeiten?

In Zusammenarbeit mit der HOFHAUS GmbH bieten wir am 27. März 2020 sowie am 6. Mai 2020 den Workshop „BUILD YOUR VISION“ an.

Bauen Sie in einer wundervollen Umgebung Ihre Zukunftsvision mit LEGO-Steinen und lernen Sie gleichzeitig LEGO® SERIOUS PLAY® als innovatives Werkzeug kennen!

 

Wann: 27.03.2020 oder am 6.05.2020 von 10 - 16 Uhr 

Wo: Schloss Adelsdorf - HOFHAUS - Hauptstraße 4, 91325 Adelsdorf

Preis: 100 € zzgl. Mehrwertsteuer

Teilnehmerzahl: max. 8 pro Gruppe

Trainerin: Verena Neumayer / STRASSER & STRASSER AG

 

Melden Sie sich gerne unter v.neumayer@strasser-strasser.de oder telefonisch unter 089/3076-6960. Wir freuen uns auf Sie!

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Ich bin doch kein Anfänger!

Bildquelle: aitoff auf Pixabay

Warum sich im Berufskontext viele nicht als „Lernende“ outen wollen und mit welchen Methoden Sie als Team- oder Abteilungsleiter das ändern können!

Menschen und Unternehmen müssen sich weiterentwickeln

Die täglichen Herausforderungen im Arbeitsumfeld sind durch die aktuellen VUCA Rahmenbedingungen immens. Um die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten ist eine stetige Weiterentwicklung nötig. Die General Direktion Bildung & Kultur der Europäischen Kommission brachte bereits 2006 das Dokument „SCHLÜSSELKOMPETENZEN FÜR LEBENSLANGES LERNEN - Ein Europäischer Referenzrahmen“ heraus. Darin werden unter anderem Fremdsprachen-, Computer- und Lernkompetenzen als besonders relevante herausgestellt, aber auch Eigeninitiative und Kulturbewusstsein benannt.

Und auch aktuell liest man viel zum Thema. Ein Beispiel ist der Artikel "Flexibilität, Fortbildung - und ganz viel Fürsorge", der am ersten Januar-Wochenende im Handelsblatt erschien und "Wandel und Weiterbildung" als Trend 1 für das Jahr 2020 nennt.

Übersetzt für Unternehmen bedeutet das, dass Weiterentwicklung und Innovation die relevanten Zukunftsfaktoren sind. Das haben viele Organisationen auch erkannt. In der Realität beobachte ich in meiner Tätigkeit als Beraterin jedoch oft, dass keine Lernkultur gelebt wird.

Mit dem 3-Zonen-Modell verstehen, weshalb der Schritt aus der Komfortzone so schwerfällt

Menschen verlassen ungern ihren eigenen „Experten-Status“, um sich in einem anderen Bereich als „Lernende/r“ zu positionieren. Es bedeutet aus der eigenen Komfortzone heraus zu gehen.

Im Drei-Zonen-Modell, welches aus der Erlebnispädagogik stammt, ist gut dargestellt, weshalb dies so schwerfällt (Quelle: https://karrierebibel.de/3-zonen-modell/) und warum es trotzdem wichtig ist. Wenn wir nämlich immer nur in unserer Komfortzone bleiben, werden wir träge. Doch zu wissen und zu verstehen, dass das Verlassen der „sicheren Zone“ zwar momentan unangenehm ist, auf Dauer jedoch Wachstum und Weiterentwicklung ermöglicht ist ein guter Ansporn dafür, Herausforderungen anzunehmen.

Ein geeignetes Lernumfeld schaffen ist die Basis für organisationale Weiterentwicklung

Um eine Organisation in eine Lernende Organisation zu verwandeln braucht es viel Vertrauen in sich selbst und in die Umwelt. Und es braucht viel Reflexion – denn nur durch Reflexion sind wir fähig zu lernen. Sehen Sie hierzu einen kurzen Interview-Ausschnitt mit Dr. Eva Strasser, Change Management Beraterin und Vorstand der Strasser & Strasser Unternehmensberatung AG.
Als Team-/Abteilungsleiter sind Sie dafür verantwortlich ein Umfeld zu schaffen, in dem eine offene Lernkultur gelebt wird.

Konkrete Praxistipps für Sie als Team-/Abteilungsleiter – Persönlichkeitsfragebögen als Grundlage Stärken zu stärken – Das Lebensrad zur Standortbestimmung von Einzelpersonen

Führung bedeutet heute nicht mehr, das Wissen vorzugeben. Führungsaufgabe ist es, das Team dazu zu bringen, sich bestmöglich mit der eigenen Aufgabe auseinanderzusetzen und alle Teammitglieder dazu zu animieren eigenverantwortlich Höchstleistungen zu bringen.
Was können Sie also konkret tun?

  • Seien Sie ein Rollenvorbild
    Begeben Sie sich selbst aus Ihrer Komfortzone und entwickeln Sie sich weiter.
    Praxistipp: Outen Sie sich in verschiedenen Gebieten als Anfänger.
  • Stärken Sie die Stärken Ihrer Teammitglieder
    Unterstützen Sie Ihre Teammitglieder dabei, das eigene Potenzial bestmöglich zu entwickeln und Herausforderungen & Wachstums-Chancen anzunehmen.
    Praxistipp: Dazu eignen sich Persönlichkeitsfragebögen wie z.B. der StrengthsFinder von Gallup oder die kostenfreie Alternative Big Five. Anhand der Ergebnisberichte können Sie ins Gespräch gehen. Ob Sie Einzelgespräche oder ein Teammeeting vorziehen hängt davon ab, wie Sie den StatusQuo Ihres Teams einschätzen. Ich empfehle, auch den eigenen Ergebnisbericht offenzulegen.
    Beispiele für Leitfragen im Einzelgespräch:
    1. Welche Erkenntnisse hast Du aus Deinem Bericht gezogen?
    2. Welche Stärken siehst Du bestätigt?
    3. Welcher Stärken waren Dir nicht bewusst?
    4. Wie setzt Du Deine Stärken schon im Team / in Deiner Arbeit ein?
    5. Wie könntest Du Deine Stärken noch besser einbringen?
  • Über-/Unterforder im Team verhindern
    Achten Sie auf das Energiemanagement Ihrer Teammitglieder.
    Praxistipp: Führen Sie im Einzelgespräch eine Bestandsaufnahme durch. Wie rund läuft es in den verschiedenen Lebensbereichen wie Gesundheit, Beruf, Familie, Freizeit, usw.? Allein der Austausch öffnet einen Zugang zu den Teammitgliedern, der für gegenseitiges Verständnis sorgt. Mit Fragen "In welchem Bereich gibt es noch Verbesserungspotenzial?" oder "Was will ich konkret verändern?" unterstützen Sie Ihre Teammitglieder dabei, für sich und die eigene Energie zu sorgen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Lassen Sie uns gerne wissen, wie Sie die Praxistipps umgesetzt haben! Was hat für Sie funktioniert, was nicht? Hinterlassen Sie uns gerne Ihre Kommentare dazu!

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

DANKBARE Weihnachtsgrüße 2019

Das Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende zu und es wird Zeit, unseren Weggefährten zu danken!

Wir bedanken uns bei allen Kunden und Partnern für die vielen wundervollen Erfahrungen, die erhellenden Momente, die zeitkritischen Herausforderungen, die herausragenden Projekte und die vielen Kleinigkeiten, die ein gutes Miteinander ausmachen. Nur durch die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Menschen und Projekte, wurde auch das Jahr 2019 unglaublich BUNT!

Wir gehen auch heuer wieder mit einem GLÜCKSGEFÜHL und der Überzeugung, sinnvolle Arbeit gemacht zu haben aus dem Jahr. Vielen Dank für so viel Feedback, das uns zeigt, dass wir die Menschen in unserem Umfeld berührt und bewegt haben.

Lassen Sie uns alle gemeinsam in ein neues Jahr starten! Sicher wird es kein langweiliges Jahr. Wir rechnen mit vielen Umbrüchen und Veränderungen in 2020, die uns alle fordern werden. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit, in der wir uns auch weiterhin aufeinander verlassen können!

Wir wünschen Ihnen allen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, schöne und erholsame Feiertage im Kreise Ihrer Lieben und natürlich einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und BUNTES Jahr 2020.

Ihre Dr. Eva Strasser & Team

(Bildqelle: Pixabay / Geralt)

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Build your year 2020 mit LEGO®!

Sie wollen das neue Jahr mit einer konkreten Planung starten? Das finden wir klasse! Nutzen Sie einen halben Tag für Ihre persönliche Zukunftsplanung mit LEGO® SERIOUS PLAY®.

 

Ihre Vorteile: Sie starten gestärkt und mit einer persönlichen Jahresvision fokussiert ins Jahr 2020 und haben gleichzeitig ein neues, innovatives Tool getestet.

Entscheiden Sie sich für die Teilnahme am "Build your year 2020" Workshop zum Sonderpreis.

 

Wann: 10. Januar 2020 / 9 - 13 Uhr / 14 - 18 Uhr (zwei Gruppen)

Wo: München

Ihre Investition: 50 € und Ihr Feedback

Teilnehmerzahl: max. 8 Personen pro Gruppe

Trainerin: Verena Neumayer

 

Wir stellen immer wieder fest, dass man sich die Arbeit mit LEGO® SERIOUS PLAY® nicht gut vorstellen kann. Erst wenn man es selbst erlebt hat, ist man begeistert.

Ein Workshop der

  • inhaltlich relevant und sinnvoll ist,

  • Sie wenig Zeit & Geld kostet und

  • Sie gleichzeitig für die Methode begeistert

war unser Ziel und dieses Format ist als Prototyp entstanden. 

 

Mehr zur Arbeit mit LEGO® finden Sie unter www.fit2change.de

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Der kleine Unterschied zwischen positive FRAMING und positive THINKING

Ich bin eine Optimistin, das heißt aus meiner Sicht: ich bin gut in "POSITIVE FRAMING". Das bedeutet aber nicht, dass ich in meiner eigenen Welt lebe und alles als gut beurteile. Hier eine kleine Abgrenzung zwischen "POSITIVE FRAMING" und "POSITIVE THINKING"

POSITIVE FRAMING: Schwierigkeiten werden als solche erkannt und akzeptiert - HANDLUNG STATT RESIGNATION

POSITIVE THINKING: Die Realität wird durch eine rosarote Brille wahrgenommen - SCHÖNREDEN STATT EINSICHT

 

Optimistische Sichtweise ist übrigens erlernbar! Zentral ist das für Optimisten typische Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, um Problemsituationen effektiv meistern zu können. 

Das heißt, Sie sollten regelmäßig reflektieren und dann nützliche Strategien und Pläne fürs nächste Mal ableiten - also "lernen". Dabei ist wichtig, dass das Attributionsverhalten hinterfragt wird. Optimisten neigen dazu, Erfolge sich selbst und Misserfolge anderen zuzuschreiben. Pessimisten neigen dazu, Misserfolge sich selbst und Erfolge anderen zuzuschreiben. Darum reflektieren Sie Erfolge und Misserfolge im besten Fall mit folgenden Fragen:

  • Was war mein Anteil/Beitrag?
  • Was war der Anteil/Beitrag anderer?

Außerdem sollen Sie sich Ihrer "Energiespender" bewusst sein. Wie können Sie nach einem Misserfolg Kräfte und Selbstvertrauen wiederherstellen? Das kann ein Treffen mit Freunden, eine Sporteinheit oder ein Spielenachmittag mit den Kindern sein. Hier hat jeder eigenen Energiespender, die gut tun.

Bildquelle: picjumbo.com / Victor Hanacek

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

LEGO: Finden das Manager nicht zu kindisch? Diese und weitere Fragen in unseren FAQs!

Herzlichen Dank für die vielen Rückfragen zu unserem LEGO-Workshop-Angebot! Da sich die Fragen oft wiederholten, hat Dr. Astrid Dobmeier - eine unserer Beraterinnen und ausgebildete LEGO-Trainerin - alle wesentlichen Rückfragen in Form von FAQs dargestellt. Was wir guten Gewissens sagen können: Wir machen mit unseren Kunden nichts, was wir nicht selbst auch erlebt und für gut befunden hätten. Denn was wir gelernt haben und aus der Retrospektive umso mehr bekräftigen können: Seit unserem eigenen Workshop, den wir als Teilnehmer mitgemacht haben, hat sich viel Kreatives, Neues und Bewegendes bei uns getan. Also: Wirkung zu hundert Prozent erfüllt!

Hier nun die wichtigsten FAQs im Überblick:

Ist ein LEGO-Workshop zum Spielen da?

Nein. LEGO- Serious-Play-Workshops machen Spaß und ja, natürlich tragen sie spielerische Elemente in sich – werden in der Regel aber im beruflichen Kontext eingesetzt, wenn es um Lösungsfindungen in Teams, um Strategieentwürfe, um Konzepte oder zum Beispiel um neue Formen der Zusammenarbeit geht.

Was unterscheidet einen LEGO-Workshop von einem "normalen Workshop"?

Sie arbeiten an diesem einen Workshop-Tag ausschließlich mit LEGO-Serious-Play Steinen und -Materiaien. An komplexen Problemen, Fragestellungen oder Zukunftsszenarien. Wir sitzen an einem Tisch. Mitschreiben braucht man in der Regel nicht.

Finden das Führungskräfte und Manager nicht zu kindisch?

Manche am Anfang  ja. Selten jemand bis zum Ende. Alle – auch auf höchster Ebene – sind am Ende eines Workshops von der Sinnhaftigkeit der Methode, dem Spaß und der Energie, die danach im Raum ist, überzeugt und lassen sich gerne mitreißen.

Was macht man dann mit den Ergebnissen eines solchen Workshops?

Leider können wir unseren Kunden die Modelle, die gebaut wurden, nicht überlassen. Was wir aber in der Regel anfertigen, ist ein Video zur Erinnerung – und Fotos können Sie natürlich ohne Ende von ihrem Workshop produzieren.

Wie geht es nach so einem LEGO-Workshop in der Regel für Teams weiter?

Wie in anderen Workshops auch, geht es in der Regel danach an die Arbeit: ans Weiterverarbeiten der Ideen, ans Umsetzen, Weiterdenken, Weitertreiben. Diese Arbeit können wir Ihnen leider nicht abnehmen:-).

Ist LEGO Serious Play etwas für Großgruppen?

Prinzipiell schon. Wir empfehlen aber, erst einmal in einer kleinen Gruppe mit bis zu acht Leuten zu starten, um eine Gefühl für den Nutzen zu bekommen. Für Großgruppen sind für ein Gelingen der Veranstaltung sehr herausfordernde Voraussetzungen in Sachen Raum, Ausstattung und Setting zu berücksichtigen.

Und wenn ich LEGObauen nicht mag und nicht kann?

Ja, auch das haben wir am eigenen Leib erfahren: Selbst Menschen, die mit LEGO weniger am Hut haben, sogar noch nie etwas gebaut haben, weder über Kinder damit in Berührung kamen, noch über die eigenen Erfahrungen: Ja, auch diejenigen kamen im Nu ins Tun – und haben am Ende viel Freude und Sinnhaftigkeit verspürt.

Noch einmal zusammengefasst: Was sind die Top-5-Vorteile von LEGO-Workshops im Vergleich zu "normalen"?
  • Über einen Workshop mit LEGO Serious Play lassen sich komplexe Sachverhalte sehr anschaulich und klar darstellen.
  • Typische Ziele sind: Strategien erarbeiten, Teamzusammengehörigkeit stärken, Zusammenarbeit verbessern, Visionen erarbeiten, Transformationsprozesse visualisieren.
  • Das Bauen an sich reduziert unsere komplexe Wirklichkeit auf das Wesentliche.
  • Wer im Team mit LEGO Serious Play an etwas arbeitet, bekommt auf eine sehr schnelle und leichte Art und Weise die Kernthemen und Lösungen auf den Tisch.
  • Wer hat gesagt, dass Arbeit keinen Spaß machen darf?

 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

DENKRAUM DEUTSCHLAND

STRASSER & STRASSER steht für Veränderung und das nicht nur in Veränderungsprojeken in Unternehmen. Aus unserer Sicht ist der Umgang mit Wandel und Veränderung ein Muskel, den man trainieren kann - immer und in allen Lebensbereichen.
Diese Überzeugung in Kombination mit unserem Interesse für Kunst, Kultur, Politik und Zeitgeschehen machen es uns einfach, so wunderbare Projekte wie DENKRAUM DEUTSCHLAND zu fördern.

DENKRAUM DEUTSCHLAND ist eine Sonderausstellung in der Pinakothek der Moderne, die es von 28. September bis 6. Oktober geben wird. Die Ausstellung bietet jeweils um 15 Uhr Sonderaktionen und ist insgesamt eine sehr gute Gelegenheiten, sich mit der engen Verbindung zwischen Politik und Kunst auseinanderzusetzen.

Den Flyer mit allen Programmpunkten gibt's hier: https://www.linkedin.com/…/verena-neumayer-2838a4a0_einladu…


 
Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Reflexion statt Training

Machen Sie das auch so? Wenn Sie ein bestimmtes Thema interessiert und Sie sich Wissen darüber aneignen wollen, dann googlen Sie erst einmal. Lassen sich Treffer anzeigen. Lesen Artikel dazu oder sehen sich YouTube-Videos an, recherchieren in Wissensportalen, hören Podcasts, absolvieren kostenlose Online-Checks oder tragen sich für wöchentliche Newsletter-Challenges ein.

Information scheint schier unbegrenzt zur Verfügung zu stehen. Wie wir in der Google Zukunftswerkstatt gelernt haben: Google befriedigt weltweit etwa 9,1 Milliarden Suchanfragen täglich. 70% davon werden mit dem Smartphone eingegeben – und 97% aller Suchanfragen bestehen mittlerweile aus mehr als zwei Worten. Immer häufiger werden von uns Usern dabei ganze Fragen gestellt – die der Algorithmus bereitwillig nach den best ausgestatteten SEO- und SEA-Einträgen beantwortet. Ein bequemer Service, denn so müssen wir User vermeintlich nicht mehr unter den vielen Angeboten suchen: Wir finden unsere Antworten in unserer Filterbubble. Soweit so einfach, soweit so kompliziert.

Wer „Agilität“ googelt, bekommt im Moment beispielsweise 1.400.000 Einträge serviert, „Transformation“ erreicht 597.000.000 Einträge und „Change“ sagenhafte 5.110.000.000 Ergebnisse. Das heißt nicht, dass alles, was wir dazu im Internet finden, a) qualitativ hochwertig und b) wissenschaftlich überprüft oder c) von Experten für gut befunden ist. Natürlich nicht.

Umso wichtiger ist es für wache Mitarbeiter und Führungskräfte geworden, zu lernen, wie wir Informationen nicht nur zielführend sammeln und filtern, sondern auf Basis unseres eigenen Erfahrungshintergrunds einordnen, bewerten – und integrieren (oder eben nicht). Und daraus lernen und uns weiterentwickeln. Unterscheiden können, was „unseres“ ist, was nicht – und warum. Wie unsere Haltung zum Thema ist. Was wir mit unserer Erkenntnis anfangen, wenn das Unternehmen, in dem wir arbeiten, Veränderungen in eine ganz andere Richtung anstrebt.

Haben wir etwas gelesen, gesehen oder gehört, dann „kennen“ wir es. „Können“ geht anders. Über Erfahrung. Ausprobieren. Austausch. Lernen.

Genau hier setzt unser Transformer-Coaching an: Ein exklusives Lernformat, in dem jeder Teilnehmende Experte seiner selbst ist, sein Wissen teilt und vom Wissen der anderen profitiert. Begleitet von einem Coach mit viel Erfahrung in Transformationsprozessen. In der Gruppe. Vertraulich. Wir bieten dieses exklusive Atelier-Format für nur vier bis acht Gleichgesinnte an – und arbeiten so besonders vertrauensvoll, effektiv und wertschätzend an den individuellen Hürden und Schwierigkeiten, wenn es um Transformation und Change geht.

Einige der Gleichgesinnten haben bereits mehrere Veränderungsprozesse hinter sich, andere sind gerade mittendrin in einer betrieblichen Transformation – oder ahnen, dass da in nur wenigen Monaten das nächste große Veränderungsthema um die Ecke kommt. Auch haben wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das Transformer-Coaching für ihre ganz eigenen, persönlichen Veränderungsprozesse nutzen – und sich in der Runde dazu Resonanz holen.

Unsere Beobachtung ist, dass viele Menschen eine Sehnsucht nach erkenntnisreicher Reflexion von Fragen und Erfahrungen antreibt. Dass schablonenhafte „Trainings“ an der Oberfläche kratzen und schnell wieder vergessen sind. Vor allem dann, wenn es um Mindset und Haltung geht. Bei uns passiert Lernen nicht vordefiniert, sondern es entsteht anhand der Fragestellungen der Teilnehmer und einer gezielten Förderung von Selbstreflexion. Den professionellen Rahmen dafür setzt Ihr Coach – und gibt Ihnen eine sichere Struktur, in der Sie sich auf Ihre inneren Fragen und Prozesse konzentrieren können.

Nächster Termin:
02. Dezember 2019, 9-18 Uhr
Transformer-Coachings können ergänzend zu oder unabhängig von unseren Change Ateliers gebucht werden. Da die Anzahl der Plätze auf acht begrenzt ist, empfiehlt sich eine zeitige Anmeldung. Die Transformer-Coachings finden in Ottobrunn bei München in unserem Zinktank statt. Mehr Infos finden Sie auf beigefügten Flyer und unter
www.transformercoaching.de – oder Sie melden sich einfach bei uns!

 

Veröffentlicht von Astrid Dobmeier.

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