Übers LEGObauen zum Kern kommen

Herzlichen Dank für die vielen Rückfragen zu unserem LEGO-Workshop-Angebot! Da sich die Fragen oft wiederholten, hat Dr. Astrid Dobmeier - eine unserer Beraterinnen und ausgebildete LEGO-Trainerin - alle wesentlichen Rückfragen in Form von FAQs dargestellt. Was wir guten Gewissens sagen können: Wir machen mit unseren Kunden nichts, was wir nicht selbst auch erlebt und für gut befunden hätten. Denn was wir gelernt haben und aus der Retrospektive umso mehr bekräftigen können: Seit unserem eigenen Workshop, den wir als Teilnehmer mitgemacht haben, hat sich viel Kreatives, Neues und Bewegendes bei uns getan. Also: Wirkung zu hundert Prozent erfüllt!

Hier nun die wichtigsten FAQs im Überblick:

Ist ein LEGO-Workshop zum Spielen da?

Nein. LEGO- Serious-Play-Workshops machen Spaß und ja, natürlich tragen sie spielerische Elemente in sich – werden in der Regel aber im beruflichen Kontext eingesetzt, wenn es um Lösungsfindungen in Teams, um Strategieentwürfe, um Konzepte oder zum Beispiel um neue Formen der Zusammenarbeit geht.

Was unterscheidet einen LEGO-Workshop von einem "normalen Workshop"?

Sie arbeiten an diesem einen Workshop-Tag ausschließlich mit LEGO-Serious-Play Steinen und -Materiaien. An komplexen Problemen, Fragestellungen oder Zukunftsszenarien. Wir sitzen an einem Tisch. Mitschreiben braucht man in der Regel nicht.

Finden das Führungskräfte und Manager nicht zu kindisch?

Manche am Anfang  ja. Selten jemand bis zum Ende. Alle – auch auf höchster Ebene – sind am Ende eines Workshops von der Sinnhaftigkeit der Methode, dem Spaß und der Energie, die danach im Raum ist, überzeugt und lassen sich gerne mitreißen.

Was macht man dann mit den Ergebnissen eines solchen Workshops?

Leider können wir unseren Kunden die Modelle, die gebaut wurden, nicht überlassen. Was wir aber in der Regel anfertigen, ist ein Video zur Erinnerung – und Fotos können Sie natürlich ohne Ende von ihrem Workshop produzieren.

Wie geht es nach so einem LEGO-Workshop in der Regel für Teams weiter?

Wie in anderen Workshops auch, geht es in der Regel danach an die Arbeit: ans Weiterverarbeiten der Ideen, ans Umsetzen, Weiterdenken, Weitertreiben. Diese Arbeit können wir Ihnen leider nicht abnehmen:-).

Ist LEGO Serious Play etwas für Großgruppen?

Prinzipiell schon. Wir empfehlen aber, erst einmal in einer kleinen Gruppe mit bis zu acht Leuten zu starten, um eine Gefühl für den Nutzen zu bekommen. Für Großgruppen sind für ein Gelingen der Veranstaltung sehr herausfordernde Voraussetzungen in Sachen Raum, Ausstattung und Setting zu berücksichtigen.

Und wenn ich LEGObauen nicht mag und nicht kann?

Ja, auch das haben wir am eigenen Leib erfahren: Selbst Menschen, die mit LEGO weniger am Hut haben, sogar noch nie etwas gebaut haben, weder über Kinder damit in Berührung kamen, noch über die eigenen Erfahrungen: Ja, auch diejenigen kamen im Nu ins Tun – und haben am Ende viel Freude und Sinnhaftigkeit verspürt.

Noch einmal zusammengefasst: Was sind die Top-5-Vorteile von LEGO-Workshops im Vergleich zu "normalen"?
  • Über einen Workshop mit LEGO Serious Play lassen sich komplexe Sachverhalte sehr anschaulich und klar darstellen.
  • Typische Ziele sind: Strategien erarbeiten, Teamzusammengehörigkeit stärken, Zusammenarbeit verbessern, Visionen erarbeiten, Transformationsprozesse visualisieren.
  • Das Bauen an sich reduziert unsere komplexe Wirklichkeit auf das Wesentliche.
  • Wer im Team mit LEGO Serious Play an etwas arbeitet, bekommt auf eine sehr schnelle und leichte Art und Weise die Kernthemen und Lösungen auf den Tisch.
  • Wer hat gesagt, dass Arbeit keinen Spaß machen darf?

 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.

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