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Arbeiten im Jahr 2030

Bildquelle: Pixabay / Comfreak

Welche Werte werden wichtiger werden?

Wie motivieren wir unsere Mitarbeiter? Wir rekrutieren wir die Besten? Wie halten wir sie? Diese und weitere Fragen beschäftigen zahlreiche Management- und Personalabteilungen – und vice versa auch die Arbeitnehmer selbst.

In einem Workshop fiel zu diesem Thema neulich ein bemerkenswerter Satz. Es waren 15 Menschen zusammengekommen, um darüber nachzudenken und sich auszutauschen, was in Zukunft wichtiger oder weniger wichtig für Arbeitnehmer sein könnte. Angelehnt an die Studie www.arbeitenviernull.de, hatten die Teilnehmer in einer Sequenz vier Werte andiskutiert, die laut Studie Arbeitnehmern im Jahr 2030 wichtig sein würden. Die Teilnehmer klopften diese Werte – und Arbeit 2030 – auf sich selbst bezogen ab. In 2030 werden sie selbst zwischen 33 und 72 Jahren sein... Lesen Sie den ganzen Blogbeitrag auf DeSelfie

Veröffentlicht von Astrid Dobmeier.
 

Gleiche Arbeit, gleicher Lohn, ist doch klar! Oder?

Ich stimme dem Satz von Friedrich Rückert zu: "Von deinen Kindern lernst du mehr, als sie von dir." 

Wie selbstverständlich Kinder mit dem Thema "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" umgehen, hat mich persönlich berührt: https://www.youtube.com/watch?v=bH9AyDYbrEc

Für meine  2-jährige Tochter freue ich mich, dass sich aktuell viele Frauen in Verbänden und Vereinen engagieren, sowie mit Aktionen wie dem Equal Pay Day für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Der nächste Equal Pay Day ist übrigens der 18. März 2019!

Auch wir von Strasser & Strasser beschäftigen uns mit dem Thema. Viele Frauen aus unserem Team sind Mitglied bei fim e.V., einer Vereinigung für Frauen im Management. Hier geht es in erster Linie um Vernetzung und Erfahrungsaustausch mit anderen Führungsfrauen. Die Regionalgruppe München bietet regelmäßig Vortrags-Abende an, die auch von Nicht-Mitgliedern besucht werden können. Alle (bundesweiten) Veranstaltungshinweise finden Sie im Internet unter www.fim.de. Mit unserem Seminar "Leidenschaft Führung" haben wir ein Angebot geschaffen, das bereits in mehreren Firmen mit Erfolg durchgeführt wurde. Doch in allen Fällen stoßen wir irgendwann auf die selbe Lösung. Man kann das Thema nicht nur von der "Frauenseite" aus betrachten. Nur wenn wir systemisch an die Problemstellung herangehen und in Firmen und Familien gemeinsam Lösungen finden und Neues ausprobieren, kann es funktionieren. Warum nicht die Sensibilität zu dem Thema schärfen und in Karriere-Seminaren für Frauen das Rahmenprogramm mit Partnern und/oder Kindern gestalten?

Der Artikel "Er muss zupacken, sie loslassen" aus der SZ vom 22.11. erkennt aus meiner Sicht die Komplexität der gesamten Problematik ganz gut. 

Mein Appell: wie wäre es, wenn wir nicht "strampeln" und "schreien" und "gegeneinander kämpfen" sondern mehr zusammenarbeiten, um eine wirkliche Lösung zu finden. Lasst uns doch einfach von den Kindern lernen. 

 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Zukunft im Museum

ZUKUNFT IM MUSEUM: NEUES, JUNGES PUBLIKUM UND MÜNCHNER BÜRGERTUM BEI TOGETTHERE-XPERIENCE AM 16. SEPTEMBER IN DER PINAKOTHEK DER MODERNE

Am 16. September 2018 fand die zweite „Togetthere-Xperience“ in der Pinakothek der Moderne am Sonntag statt. Bei dem diesjährigen Zukunftstag gelang es noch mehr, völlig neue Besuchergruppen und auch viele junge Besucher für das Museum zu begeistern.

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst übernahm den Eintritt und unterstützte damit das Ziel der Togetthere-Xperience „Das Museum ist für alle da“. Das 2017 bereits erprobte Veranstaltungskonzept unter dem Konzept und Leitung von Dietlinde Behncke und Miro Craemer sprach mit vielen parallel-stattfindenden, niederschwelligen Angeboten zum Mitmachen, wie auch zum Mitdenken, die Besucherinnen und Besucher vielschichtig an. Auch die sonst übliche Verweildauer erhöhte sich deutlich.

performance

Wieder begrüßten junge SCOUTS alle Eintretenden mit dem neuen Programm-Magazin, MAG. Die vier Museen in der Pinakothek der Moderne zeigten sich an diesem Tag locker, jung, lebendig und die Besucherinnen und Besucher nahmen diesen „mal ganz anderen“ Zukunfts-Ort von Gemeinschaft, Partizipation und gesellschaftlicher Verantwortung sehr gut an. Schon der erste Programmpunkt, der Achtsamkeitswalk in Kooperation mit „BISS Bürger in sozialen Schwierigkeiten“ unter dem Motto WE ARE ONE, brachte viele neue Besucher in das Museum. Genauso motivierten engagierte Förderer, Kooperationspartner und Redner neue Besuchergruppen, zum Teil mit der ganzen Familie, zur Togetthere-Xperience zu kommen. In der offenen Kreativwerkstatt KORK-ICHE von Madeleine Suidman konnte jeder kreativ werden. Die vielen kleinen Figuren wurden später als Installation ausgestellt oder konnten mitgenommen werden. Mit der interaktiven Tanz-Textil-Sound-Performance STRETCH THE LIMITS, Choreografie Katrin Schafitel, bewegten sich die Besucher durch die öffentlichen Räume der Museen und in die Sammlungen. Von dort ermöglichte ART NOW mit den Schauspielschülern Ayse Güvendiren, Moritz Hauthaler, Caroline Kapp, Jacqueline Reddington, Niklas Wetzel, u.a., der Otto Falckenberg Schule einen neuen Zugang zu ausgewählten Exponaten der Sammlungen, wie z.B. von Anselm Kiefer oder Nina Könnemann. Auch die jungen Tänzer von LAB NOW! zogen das Publikum in die Sammlung, zur Rauminstallation von Pipilotti Rist. Viele Besucher wurden durch das offene Singen BISS SING ALONG mit Chorleiter Andreas Hantke angezogen. Hier wie auch beim SOUNDPAINTING von Ceren Oran entstand Gemeinschaft. BEAT THE SOUND zog ein junges Publikum zu Alexander Löwenstein, der aus der Sound-Sammlung des Design Museums coole Grooves und Beats mixte, die dann zur Entspannung in der CHILL ART LOUNGE zu hören waren. In der Neuen Sammlung fand unter dem Motto EVERYONE DESIGNS die Jurierung von selbstgemachten Design-Objekten statt. Der große TALKMARATHON zu Gesellschaft, Kultur, Umwelt oder Digitalisierung schlug den Bogen zu den aktuellen Themen, mit der sich auch Ausstellungen und Künstler der Pinakothek der
Moderne beschäftigen. Es kamen unter anderem BISS-Verkäufer, Klimaforscher, Start-up-Gründer, Mobbing-Experten, Nachwuchsspieler des FC Bayern München, Künstler und Kunstvermittler zu Wort und ins Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern. Zum Abschluss performte EBOW, Müncher Rapperin, über das Thema „Grenzen besiegen“. Dr. Angelika Nollert, Direktorin Die Neue Sammlung – The Design Museum: „Es ist uns ein großes Anliegen mit unseren Ausstellungen, Aktivitäten und mit neuen Formaten wie TOGETTHERE-XPERIENCE Besucherinnen und Besucher jeden Alters und Backgrounds in die Pinakothek der Moderne einzuladen und Kunst, Architektur, Design, Grafik zu entdecken.“

Wir danken unseren Kooperationspartnern:

Stiftung Pinakothek der Moderne, PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V., Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, EY Rischart, Castringius Stiftung, Münchner Bank, Strasser & Strasser Unternehmensberatung AG, Conditorei Münchner Freiheit und den Kooperationspartnern, BISS Bürger in sozialen Schwierigkeiten und Otto Falckenberg Schule.

Wir danken allen Mitwirkenden, wie Tänzern, Schauspielern, Rednern, PI-loten der Stiftung der Pinakothek der Moderne, und allen beteiligten Mitarbeitern der Pinakothek der Moderne.

Das schrieben und sagten Besucher:
„Ich fühlte mich gestern beim Verlassen der Veranstaltung so erfüllt und inspiriert, wie schon lange nicht mehr. Ich kam mir vor, als wäre ich auf einem anderen Planeten gewesen. Alleine dieses Gefühl erzeugen zu können, kann ich nur zum Kompliment machen.... Berufsbedingt kann ich einschätzen was es bedeutet, eine solche Dramaturgie in einen solchen Tag hinein zu bekommen, dass die Übergänge fließend sind, dass vom Empfang bis zur Verabschiedung alles rund läuft, dass die Wechsel zwischen Vorträgen, Gesang, Tanz, Perfomance passen, dass die Themen aktuell, informativ, konfrontierend wachrüttelnd und motivierend sind.“ 50 Jahre
„Das Ganze ist sehr dynamisch und lebendig. Ganz besonders toll finde ich die Idee, auf der prominenten Treppe „Live Talks“ zu aktuellen gesellschaftlichen Themen durchzuführen. Auch die Parallel-Aktionen, wie z.B. Singen und Tanz, haben mir gefallen. Das Museum ist ein tolles Erlebnis mit viel Lebendigkeit an einem Ort, der sonst eher mit Ruhe verbunden ist.“ 30 Jahre
„Mir haben besonders gut die Workshops BEAT THE SOUND, das Basteln, die Tanzperformance DEDIKATION und die grünen Menschen gefallen.“ 18 Jahre

München, den 28.09.2018 Dietlinde Behncke und Miro Craemer

 

Ein Rucksack voller neuer Ideen

Der Verein zur Förderung der Familientherapie und -Beratung (VFT e. V.) wird heuer 40!
Unter dem Motto "Wie Du tickst, denkst und fühlst bestimmt unser Familienleben - Mentalisierungs-Inspirierte Systemische Therapie mit Kindern und Familien" findet am 4./5. Mai die Jubiläumsfeier sowie ein Workshop mit Eia Asen statt.

Lesen Sie nachstehend das Interview mit Eia Asen, das ich im Vorfeld führen durfte!

Herr Asen, Sie kommen im Mai nach München und halten einen zweitägigen Workshop zum 40jährigen Jubiläum des VFT. Worin liegt der Mehrwert des Mentalisierens in beratender und therapeutischer Arbeit?
Eia Asen: Wer mentalisiert, macht sich Gedanken über die inneren mentalen Zustände von Menschen. Innere mentale Zustände, die Individuen in Familien haben, können zum Beispiel sein: Beweggründe, Gefühle, Überzeugungen, Bedürfnisse, Wünsche, Absichten, Erwartungen oder Meinungen. Durch Mentalisieren kann es besser gelingen, sich eigener mentaler Zustände bewusster zu werden und sich in jene anderer Menschen hineinzuversetzen. Das kann in Familien, Teams und anderen sozialen Systemen gelingen. Ziel des Mentalisierens ist es, Kommunikation zu fördern sowie Beziehung und Bindung aufzubauen.

Das heißt, Mentalisieren ist als Prozess zu verstehen?
Eia Asen: Ja, Mentalisieren ist ein unentwegter Prozess. Der Prozess, auf andere neugierig zu sein und zu bleiben. Diese Art, wohlwollende Neugier’, die wir aus der systemischen Haltung heraus gut kennen. Für uns ist dabei die Reise wichtiger als das Ankommen. Mentalisieren ist die Reise des unentwegten Forschens und Überprüfens eigener und anderer Gedanken – und die damit verbundene Entwicklung neuer Perspektiven. Über diesen Prozess kann man zum Beispiel herausfinden, wie eine Familie tickt und funktioniert.

Und was ist dann der Unterschied zwischen dem Empathisch-Sein und Mentalisieren?
Eia Asen: Empathisch sein ist ein Aspekt des Mentalisierens. Bei Empathie geht es darum, sich in andere hineinzuversetzen. Empathie heißt aber nicht, sich selbst rekursiv und zirkulär zu überlegen, was das mit einem selbst macht, wenn ich mich in den anderen hineinversetze. Da sind wir dann beim Mentalisieren. Im Mentalisierungskonzept ist die Komponente der Selbstreflexion enthalten.

Wie kann ich Mentalisieren für mich selbst als Berater oder Therapeut einsetzen?
Eia Asen: Da gibt es zwei Möglichkeiten: Die eine ist, sich durch die Augen anderer zu sehen. Es ist spannend zu hören, wie andere über uns mutmaßen, warum wir beispielsweise wie über etwas denken – und wie es uns dabei geht. Das hilft, sich selbst zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit ist, dass man als Berater oder Therapeut selbst autobiografisch-narrativ darüber nachdenken kann, welche Stationen, Erlebnisse, Erfahrungen zu unserer aktuellen Gefühls- oder Verhaltenswelt beigetragen haben könnten. Die Lebensflussarbeit, für die der VFT steht, ist dafür ein gutes Beispiel.

Sie wenden die Arbeit des Mentalisierens in Ihrem Fachgebiet der Multifamilientherapie an. Was können Familien durch Mentalisieren für sich selbst lernen?
Eia Asen: In einem Mulitfamilien-Setting können wir überkreuz lernen – das heißt, eine Familie lernt von einer anderen Familie. So umgehen wir im ersten Schritt, dass sich Familien mit sich selbst auseinandersetzen müssen, wenn der Erregungszustand sehr hoch ist. In diesem Zustand würde der „Mentalisierungs-Apparat“ bei der eigenen Familie nämlich nur schlecht funktionieren. Über die Art der Zusammensetzung und die Anleitung lernen die Familienmitglieder nicht nur etwas über die eigene Familie, sondern vor allem auch von anderen Familien. Ob Kinder oder Erwachsene – solche Übungen machen viele Menschen erst einmal lieber mit Mitgliedern aus anderen Familien als mit der eigenen Familie. Insofern können Familien sehr gut davon profitieren und mentalisierend von anderen Familien lernen. Das läuft aber anders als in einer Selbsthilfegruppe ab, es muss gut strukturiert und angeleitet sein, es werden bewusste Übungen und Aktivitäten angeleitet. Multifamilienarbeit ist ein ideales Ausprobiersetting, um das Mentalisieren zu üben und zu verbessern. Gerade für Familien, die sehr starke Schwierigkeiten haben und unter Stress stehen. Auf diese Art und Weise kann man über die eigenen Familienmitglieder nachdenken und in einem nächsten Schritt vielleicht anders als bisher handeln.

Arbeiten Sie auch mit Teams und Organisationen auf diese Art und Weise?
Eia Asen: Ja, wir arbeiten auch mentalisierend mit Helfersystemen – also zum Beispiel mit Teams aus Krankenhäusern oder Schulen.

Wie wichtig ist die Kompetenz der Reflexionsfähigkeit für das Gelingen des Prozesses?
Eia Asen: Es ist sehr wichtig, über das zu reflektieren, wie man etwas erlebt hat. Reflektieren geht in unserer Arbeit jedoch nicht nur über das Sprechen, sondern auf ganz kreative Weise – über Erlebnisse aus der Kunst, der Musik, aus Geschichten oder aus Filmen. Wir stoßen viele kreative Reflexionsarten an.

Und wie schaffen die Klienten dann den Transfer in den Alltag?
Eia Asen: Reflexion und Transfer hängen sehr eng zusammen. Das heißt: Reflektieren muss auch vorausschauend sein. Die Frage ist dann: Wie kann das, was ich heute erlebt oder gelernt habe, zwischen heute und der nächsten Sitzung auf den Alltag transferiert werden? Was muss ich dafür aktiv tun oder lassen? Reflexionen sollten eigentlich meist verbunden sein mit der Umsetzung in den Alltag.

Arbeiten Sie zur Transfer-Sicherung mit digitalen Medien?
Eia Asen: Ja, wir benutzen E-Mail, WhatsApp, Snapchat – verschiedenste Kanäle, die unsere Klienten benutzen. So bleiben wir mit den Familien im Kontakt. Und auch die Familien vernetzen sich untereinander. Es gibt auch Gruppen-E-Mail-Verteiler, die mit Passwörtern geschützt sind.

Wie viele Familien sind optimal für ein Multifamilien-Setting, in dem mentalisiert wird?
Eia Asen: Bewährt haben sich etwa acht Familien beziehungsweise insgesamt etwa 30 bis 35 Menschen in einem Raum. So können eine Menge neuer Perspektiven entstehen. Deutschland besitzt mittlerweile eine sehr reichhaltige Multifamilienszene. Ich supervidiere einige Projekte darunter. Interessanterweise hat sich der Ansatz in Bayern bisher noch am wenigsten durchgesetzt.

Das Konzept des Mentalisierens klingt ganz so, als sei es auch für die pädagogische Welt sehr wertvoll. Bilden Sie auch Erzieher oder Lehrer ohne therapeutische Ausbildung weiter?
Eia Asen: Ja durchaus. Wir arbeiten sehr häufig mit sozialen Einrichtungen und Schulen zusammen. Auch Erzieher oder Lehrer, die keine therapeutische Weiterbildung haben, profitieren vom Mentalisieren. Jeder kann es auch für sein eigenes Team gut gebrauchen. Die Techniken, die ich zeige, können von Medizinern genauso angewandt werden wie von Psychologen, Psychotherapeuten, Systemischen Beratern, Coaches, Lehrern oder eben Erziehern. Viele Lehrer, die bei uns gelernt haben, wenden das Gelernte dann in ihrer Umgebung an.

Gibt es Diagnosen, die aus Ihrer Sicht gegen das Konzept des Mentalisierens sprechen?
Eia Asen: Es ist sicherlich schwieriger, mit akuten Psychotikern mentalisierend zu arbeiten. Und es ist schwierig, mit Kindern und Jugendlichen, die mit frühkindlichem Autismus – also dem Kanner-Autismus – diagnostiziert worden sind. Das haben wir versucht und festgestellt, dass es herausfordernd ist. Aber es hält Menschen aus meinem Feld nicht davon ab, es trotzdem zu versuchen.

Welche sind Ihre ganz persönlichen Lieblingsübungen?
Eia Asen: Was ich besonders gerne mit Mitgrantenfamilien mache, ist das sogenannte „Rucksackpacken“. Jedes Familienmitglied einer Familie muss über folgende Frage nachdenken: Angenommen, ihr müsst morgen weg aus eurem Land. Ihr könnt nicht mehr dort bleiben, wo ihr jetzt lebt. Der Grund könnte zum Beispiel eine Krise oder ein Erdbeben sein. Ihr könnt nur fünf Sachen mitnehmen. Was wären die fünf Sachen aus eurem Leben, die ihr unbedingt braucht? Egal, wo ihr dann leben werdet. Jeder einzelne kann sich das dann in Gedanken einpacken. Der Austausch darüber hilft, sich zu überlegen, was wichtig ist und was weniger wichtig ist.
Eine ähnliche Übung, die ich sehr gerne mag, geht so: Wenn man nur sechs Fotos mitbringen dürfte in eine Familiensitzung, um etwas über die eigene Familie zu erzählen, welche wären die sechs, die man auswählen würde? Dann geht es darum: Was ist auf den Fotos zu sehen? Welche Fotos hat man nicht mitbringen wollen? Wer fehlt auf den Fotos – und warum? Und: Was sagt das aus und was macht das nun mit uns?

Solche Übungen lernen die Teilnehmer bei Ihrem Workshop am 4. und 5. Mai in München?
Eia Asen: Ja, unter anderem. In meinen Workshops teile ich die Übungen gewöhnlich in drei Kategorien ein: Es wird Eisbrecher-Übungen geben, dann werden wir störungs- und diagnosespezifisch arbeiten und schließlich machen wir Übungen, in denen wir spezifische Dynamiken wie zum Beispiel Konflikte aufgreifen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf.

Prof. Dr. Eia Asen, 71, ist in Teilzeit als Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenpsychiater am Anna Freud National Centre für Kinder und Familien in London tätig. Außerdem arbeitet er an Gerichten mit hochstrittigen Familien und erstellt Gutachten und er arbeitet auch an innovativen therapeutischen Modellen.
Eia Asen lebt und arbeitet seit 45 Jahren in London. Bis 2013 war er Direktor des Marlborough Family Service, eines systemisch orientierten gemeindenahen ambulanten Psychiatrie- und Psychotherapiezentrums. Anfang der 1980er-Jahre absolvierte er eine Familientherapieausbildung bei Salvador Minuchin in Philadelphia, anschließend arbeitete er mit Vertretern des Mailänder Teams zusammen. Er unterrichtet in vielen Ländern und veröffentlichte mehrere Bücher und Artikel. In der Wissenschaft haben seine Forschungsprojekte u. a. zur Paartherapie bei Depression, Multifamilientherapie bei Anorexia Nervosa und vehaltensgestörten Kindern sowie zur mentalisationsbasierten Therapie mit Familien (MBT-F) einen hohen Stellenwert.

Eia Asen ist unter anderem Autor folgender Bücher:
Familienmedizin für die Praxis (2000)
Wenn Paare leiden: Wege aus der Depressionsfalle. (2002)
So gelingt Familie. Hilfen für den alltäglichen Wahnsinn (2013)
Praxis der Multifamilientherapie (2015)
Handbuch der Multifamilientherapie (2017)

Infos zum VFT-Workshop am 4./5. Mai 2018: https://www.familientherapie-muenchen.de/index.php/workshops-a-gast-semi...

Veröffentlicht von Astrid Dobmeier.
 

fim Veranstaltung - Weibliche Führung und Zen - 15. März 2018 in München

Weibliche Führung und Zen, die Kunst mit weiblicher Kraft erfolgreich zu führen.

Führung muss weiblicher werden! Ohne weibliche Führungseigenschaften sind die Herausforderungen der nächsten Jahre nicht zu meistern. Ob Agilität, Level 5 Leadership oder die Athena Doctrine, die dringend benötigten Fähigkeiten sind bei Frauen stärker ausgeprägt!?

Betrachten wir die Führungsrealität, so zeigt sich, dass Führungsebenen monochromen Kunstwerken ähneln. Es finden sich dort klassische Führungsmänner und von diesen kaum zu unterscheidenden Führungsfrauen. Neue und damit auch weiblichere Führungsstile sind kaum vertreten. Wie aber können Frauen mit weiblichen Führungseigenschaften den Weg meistern? Wie können sie mehr in ihre Mitte kommen, um jederzeit ruhig und kraftvoll zu agieren?

Zen ist eine jahrhundertealte japanische Form der Schulung von Geist und Körper, die vor allem von Führungskräften und Kriegern genutzt wurde. Was zeichnet diese Meditationsform besonders aus? Vollkommen mit mir in Übereinstimmung zu sein. Fokussierung ist der erste Schritt. Hieraus entwickeln sich Klarheit und die Fähigkeit ein Ziel zu verfolgen. Dann die Verbindung mit dem Herzen, im japanischen Shin genannt. Hierbei handelt es sich um die tiefe Verbindung von Weisheit und darauf beruhenden Entscheidungen, man sieht nur mit dem Herzen gut…

Diese Verbindung, die zu empathischer, mitfühlender Führung führt, genau dem heute so notwendigen Führungsstil, der starre Dogmen erst gar nicht entstehen lässt, ist für Frauen wesentlich einfacher zu erreichen als für Männer. Bleibt man mit sich im Kontakt, gut verankert in der eigenen Kraft, muss Frau sich nicht mehr verbiegen um im Haifischbecken der Führungsbegehrlichkeiten bestehen zu können.

Die fim Regionalgruppe München lädt herzlich zu diesem spannenden Vortrag am 15. März 2018 ein. Der Veranstaltungsort wird in Kürze bekannt gegeben.

Referentin ist Prof. Dr. Angela Geissler, Chefärztin am Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart, Meditationslehrerin des Daishin Zen, MBSR-Lehrerin u.a.m. Sie hat viele Forschungs- und Praxisprojekte zu Meditation, Führung, Stress und Resilienz begleitet, insbesondere auch für Führungskräfte und Frauen.

Prof. Dr. Angela Geissler wird von ihren Erfahrungen berichten, wissenschaftliche Hintergründe darlegen, eine kleine Einführung in die Zen-Meditation geben und uns erste Übungen zeigen.

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: https://server107.der-moderne-verein.de/portal/veranstaltungsmanager/ind...

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

6. Februar 2018: Jahresempfang der fim Regionalgruppe München

Zu Beginn des neuen Jahres lädt die fim Regionalgruppe München zum Jahresempfang. Am 6. Februar 2018 um 18:30 Uhr findet dieser im Steigenberger Hotel München (Berliner Str. 85, 80805 München) statt.

Zu Referentin und Thema:
Bettina Sandrock ist Datenschutz-Auditorin beim TÜV Süd sowie Datenschutzbeauftragte bei der IHK München und wird den Teilnehmerinnen die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung erläutern. Die Datenschutzbestimmungen ändern sich seit einigen Jahren immer wieder, doch nun steht die weitreichendste Revision der europäischen Rechtsvorschriften über den Datenschutz und die Wahrung der Privatsphäre unmittelbar bevor. Und es ist höchste Zeit, sich vorzubereiten!
Ab 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Verordnung für alle Marktteilnehmer der EU. Eine der wesentlichen Änderungen betrifft die Verantwortlichkeit der Unternehmen und deren Auftragnehmer!
Frau Sandrock wird den Teilnehmerinnen der Veranstaltung vor allem folgende Fragen beantworten:
- Was sind die „Big Points“ der neuen europäischen Gesetzgebung?
- Welche Hausaufgaben geben uns die Paragraphen auf?
- Bin ich / ist mein Unternehmen überhaupt davon betroffen?
- Wenn ja, was muss ich tun?

Zur Location: mit dem Jahresempfang gehört fim München auch zu den ersten, die sich im brandneuen „Steigenberger Hotel München“ treffen. Offiziell wird das Hotel erst im März 2018 eröffnet – fim ist in der Soft-Opening-Phase vor Ort.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch, Kennenlernen und Netzwerken. Für einen kleinen Imbiss wird gesorgt sein.

Link zur Anmeldung: https://server107.der-moderne-verein.de/portal/veranstaltungsmanager/ind...

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Exzellente Lösungen entwickeln

In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden streben wir immer exzellente Lösungen an. Was wir dabei unter Exzellenz verstehen, zeigt folgende Geschichte im Vortrag von Randall Ridd vom 11. Januar 2015 mit dem Titel „The Parabel of the Oranges“.

There was a young man who had ambitions to work for a company because it paid very well and was very prestigious. He prepared his résumé and had several interviews. Eventually, he was given an entry-level position. Then he turned his ambition to his next goal—a supervisor position that would afford him even greater prestige and more pay. So he completed the tasks he was given. He came in early some Mornings and stayed late so the boss would see him putting in long hours.

After five years a supervisor position became available. But, to the young man’s great dismay, another employee, who had only worked for the company for six months, was given the promotion. The young man was very angry, and he went to his boss and demanded an explanation. The wise boss said, “Before I answer your questions, would you do a favor for me?”
“Yes, sure,” said the employee.
“Would you go to the store and buy some oranges? My wife needs them.”
The young man agreed and went to the store. When he returned, the boss asked, “What kind of oranges did you buy?”
“I don’t know,” the young man answered. “You just said to buy oranges, and these are oranges. Here they are.”
“How much did they cost?” the boss asked.
“Well, I’m not sure,” was the reply. “You gave me $30. Here is your receipt, and here is your change.”
“Thank you,” said the boss. “Now, please have a seat and pay careful attention.”

Then the boss called in the employee who had received the promotion and asked him to do the same job.
He readily agreed and went to the store.
When he returned, the boss asked, “What kind of oranges did you buy?”
“Well,” he replied, “the store had many varieties—there were navel oranges, Valencia oranges, blood oranges, tangerines, and many others, and I didn’t know which kind to buy. But I remembered you said your wife needed the oranges, so I called her. She said she was having a party and that she was going to make orange juice. So I asked the grocer which of all these oranges would make the best orange juice. He said the Valencia orange was full of very sweet juice, so that’s what I bought. I dropped them by your home on my
way back to the office. Your wife was very pleased.”
“How much did they cost?” the boss asked.
“Well, that was another problem. I didn’t know how many to buy, so I once again called your wife and asked her how many guests she was expecting. She said 20. I asked the grocer how many oranges would be needed to make juice for 20 people, and it was a lot. So, I asked the grocer if he could give me a quantity discount, and he did! These oranges normally cost 75 cents each, but I paid only 50 cents. Here is your change and the receipt.”
The boss smiled and said, “Thank you; you may go.”

He looked over at the young man who had been watching. The young man stood up, slumped his shoulders and said, “I see what you mean,” as he walked dejectedly out of the office.

Auch nach 20 Jahren ist es unsere Leidenschaft, die Themen und Anliegen unserer Kunden zu hören, einzuordnen und bestmöglich zu lösen. Wir freuen uns schon auf die Herausforderungen 2018!

Veröffentlicht von Dr. Eva Strasser.
 

fim Coffee & Spirit Event am 18.01.2018 in München

die fim Regionalgruppe München erhielt viele positive Rückmeldungen zum ersten fim Coffee & Spirit Event, welcher im Oktober stattfand. Aufgrund des großen Anklangs wurde beschlossen, die Veranstaltungsreihe fortzusetzen und auszuweiten.

Worum geht es?

Angelehnt an das LeanCoffee-Format treffen wir uns morgens zu Kaffee und Croissants für eine Stunde mit einem klaren, strukturierten Ablauf.

Nach einer ganz kurzen Vorstellungsrunde bestimmen Sie die Themen:
• Post-it: Worüber möchten Sie sich mit anderen Frauen aus Unternehmen, in Führungsposition oder Unternehmerinnen austauschen? Sie schreiben Ihr Thema auf ein Post-it.
• Collect-it: Ihre Themen werden gesammelt und wir stimmen darüber ab, was uns alle am meisten interessiert. Jede Teilnehmerin hat zwei Punkte, die sie vergeben kann. Die drei Beiträge mit den meisten Punkten bilden unsere Agenda.
• Discuss-it: Wir diskutieren jedes Thema genau 15 Minuten lang. Danach wird per Handzeichen darüber abgestimmt, ob wir noch 5 Minuten weitermachen, oder ob alles Wichtige gesagt wurde.

Nach etwa einer Stunde ist der offizielle Teil vorbei und wer will kann sich in lockerer Runde noch mit den anderen Teilnehmerinnen austauschen und vernetzen.

Kurz, knackig, informativ und effizient – fim Coffee & Spirit am Donnerstag, den 18. Januar 2018, 8:30 – 10:00 Uhr im Hotel Maximilian, Wintergarten im „kleines Max", Hochbrückenstraße 18, 80331 München.

Sie haben wenig Zeit aber Lust, sich mit gleichgesinnten Frauen auszutauschen? Smalltalk finden Sie ganz nett, aber es dauert immer so lange, bis man an ein interessantes Thema kommt? Dann sind Sie hier goldrichtig!

Bitte melden Sie sich unter muenchen@fim.de verbindlich an, vielen Dank!

Folgende Coffee & Spirit Termine in 2018 stehen bereits fest | Save the date:
Di 17.04.2018
Mi 12.06.2018
Do 09.08.2018
Di 23.10.2018

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

fim*-Veranstaltung am 20.11.2017: Aufbruchstimmung im Konzern – erste Erfahrungen aus einem agilen Piloten

Mit Frau Annette Hollemann von der BSH Hausgeräte GmbH haben unsere fim*-Kolleginnen eine sehr interessante Führungsfrau für den November-Netzwerkabend gewinnen können!

Frau Hollemann referiert am 20. November 2017 in München zum Thema "Aufbruchstimmung im Konzern – erste Erfahrungen aus einem agilen Piloten".
Da auch wir uns natürlich laufend mit Themen wie Agilität und neuen Arbeitsmethoden befassen, freuen wir uns auf einen interessanten Abend mit vielen Frauen, die sich zum Thema austauschen möchten. Natürlich hoffen wir auch auf Einblicke, wie in so einem traditionsreichen Unternehmen wie BSH Hausgeräte GmbH Agilität in der Projektarbeit gelebt wird und was die Erkenntnisse aus der bisherigen Pilotphase sind.

Nutzen Sie die Chance, aus erster Hand Erfahrungen und Erkenntnisse zu erhalten, welche positiven Kräfte die veränderte Zusammenarbeit freisetzt, aber auch welche Herausforderungen sie für Führungskräfte und Mitarbeiter mit sich bringt.

Die Veranstaltung findet ab 18:30 Uhr bei Benussi-Coaching in der Maximilianstraße 43 in München statt.

Mehr Informationen zu Veranstaltung & Referentin, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: https://server107.der-moderne-verein.de/portal/veranstaltungsmanager/ind...

*fim = Netzwerk Frauen im Management e.V.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Starke Frauen - Starke Wirtschaft

Manifest #StarkeFrauenStarkeWirtschaft
Unter dem Namen #StarkeFrauenStarkeWirtschaft erschien kürzlich ein Manifest, das aus einem Treffen von rund 300 Frauen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin entstand.
Das Manifest richtet sich an politische Entscheidungsträger/-innen der kommenden Legislaturperiode, appelliert an die Unternehmen und spricht starke Frauen selbst an. „Denn es braucht die Anstrengung vieler, damit die Frauen, die das wollen und können, weiter nach vorn kommen – an die Spitze von Unternehmen und nach oben auf die Gehaltslisten.“
Gerne verlinken wir auf unserer Seite zu diesem Dokument http://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Downloads/DE/Manifest-Starke-F...

Nächste FIM-Veranstaltung
Zusammen mit unserem Frauennetzwerk FIM e.V. (www.fim.de) setzen auch wir uns für die Chancengleichheit ein.
Sehen Sie gerne unter www.fim.de immer die aktuellen Veranstaltungen unserer Regionalgruppe München, oder melden Sie sich unter muenchen@fim.de für den Veranstaltungs-Newsletter an. Für November ist wieder eine hervorragende Veranstaltung geplant. Frau Annette Hollemann von der BSH Hausgeräte GmbH wir zum Thema "Design Thinking & Agiles Projektmanagement in einem Traditionsunternehmen" sprechen. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Unsere letzten Aktivitäten
Ich durfte am vergangenen Freitag auf der herCareer München mit dabei sein und habe zusammen mit einigen Netzwerk-Kolleginnen den FIM-Stand auf der Karrieremesse betreut. Herzlichen Dank für viele inspirierende Gespräche und tolle Bekanntschaften mit wunderbaren Frauen!

Veröffentlicht von Verena Neumayer.

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