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Lichtblicke 2018

Bildquelle: O12 über Pixabay

Intelligenz ist die Fähigkeit, sich dem Wandel anzupassen. (Stephen Hawking)

Unser Jubiläumsjahr nähert sich dem Ende – 20 Jahre Strasser & Strasser – ein bewegendes Jahr, nicht nur aus unserer internen Sicht. Auch politisch, wirtschaftlich, sozial oder sogar wettertechnisch betrachtet.

Sei es das Orkantief Friedericke, das im Januar 2018 über Deutschland fegte und allerlei Fixpunkte bewegte. Oder der türkische Staatsbesuch von Recep Tayyip Erdogan im September 2018 in Deutschland, der viele Gegner aber auch Sympathisanten mobilisierte. Oder erinnern wir uns an die royale Hochzeit von Prinz Harry und seiner Meghan, die schon mit der kirchlichen Trauung und der Predigt des Bischof Michael Curry eine historische Wende im britischen Königshaus einläutete. Auch die Ankündigung Angela Merkels, dass sie ihr Amt der Kanzlerin, das sie seit 2005 bestreitet, im Jahr 2021 ablegen und ihre politische Karriere beenden wird, hat Bewegung in die Politik gebracht. Und wirtschaftlich sehen wir viele neue Rahmenbedingungen auf Grund von Entwicklungen, die Trump oder der Brexit verursachen.

Aber gehen wir eine Ebene tiefer. Jede/r einzelne von uns hat sich 2018 bewegt, hat Neues ausprobiert. Es gab Premieren, die wir gemeistert haben! Es gab Highlights, die uns weitergebracht haben! Und es gab Herausforderungen, die uns wachsen ließen.

Der großartige, sympathische Physiker Stephen Hawking, der sich im März 2018 im Alter von 76 Jahren leider verabschiedete, hat einmal gesagt „Erinnert euch daran, nach oben in die Sterne zu blicken und nicht nach unten auf eure Füße! Versucht, dem, was ihr seht, Sinn zu geben, und fragt euch, was das Universum existieren lässt. Seid neugierig. Wie schwierig das Leben auch erscheinen mag, es gibt immer etwas, was ihr tun könnt und worin ihr erfolgreich sein könnt.“

Wir möchten Sie heute mit unseren persönlichen „Lichtblicken 2018“ inspirieren, denn auch bei uns gab es in diesem Jahr geschäftliche und persönliche Weiterentwicklungen. Nach 20 Jahren Firmengeschichte haben wir nicht vor, stehen zu bleiben. Im Gegenteil! Wir freuen uns über die Veränderungen – schließlich ist und bleibt Veränderung unser Geschäft!

Wir haben Neues ausprobiert, sinnvolle Kooperationen geknüpft und moderne Tools wie LEGO® SERIOUS PLAY® kennengelernt. Wir durften neue Lösungen für persönliche Herausforderungen finden und neue, inspirierende Wege gehen. Das Jahr 2019 kann kommen, wir freuen uns drauf!

Gönnen Sie sich doch ein paar Minuten und nehmen Sie sich eine kleine Auszeit, bevor Sie in die Jahresendphase starten: Wie sieht es bei Ihnen aus? Was haben Sie persönlich in diesem Jahr zum ersten Mal gemacht? Was hat Sie bewegt und weitergebracht?

Und wenn Sie mögen, teilen Sie uns Ihre Lichtblicke gerne über die Kommentarfunktion mit, wir würden uns freuen! :)

Auf jeden Fall wünschen wir Ihnen einen schönen Jahresausklang und freuen uns auf ein neues Jahr mit Ihnen!

Vielen Dank für die vielen tollen Menschen und Momente, die zu unseren Lichtblicken 2018 beigetragen haben!

Ihre Eva Strasser und das Strasser & Strasser – Team

 

Die persönlichen Lichtblicke 2018 unserer Teammitglieder

 Veronika Frankenberger übt sich darin, in Blues, Jazz und Latin zu „denken“. Lesen Sie mehr dazu...

 Verena Neumayer arbeitete an ihren Mentalen Modellen und hat 22kg abgenommen. Lesen Sie mehr dazu...

 Dr. Astrid Dobmeier überwand ein persönliches Trauma und erfüllte sich den ein oder anderen Traum. Lesen Sie mehr dazu...

 Dr. Hans-Wilhelm Eckert wagte sich mit dem Segelboot erstmals vom bayerischen See auf hohe See. Lesen Sie mehr dazu...

 Franz Erdmannsdorffer hat 2018 Aufträge für unser Team generiert, die uns wachsen ließen. Lesen Sie mehr dazu...

 Barbara Ott hat in ihrem 3-wöchigen Urlaub mit dem Wohnmobil viel über agiles Arbeiten gelernt. Lesen Sie mehr dazu...

 Auch Kerstin Schmidt übte sich 2018 im "lebenslangen Lernen". Lesen Sie mehr dazu...

Peter Drißl hat spannende Eindrücke vom Deutschen Psychotherapeutentag 2018 mitgebracht. Lesen Sie mehr dazu...

Dagmar Dittmann hat ihre eigenen Verhaltensmuster in Bezug auf Work-Life-Balance in diesem Jahr hinterfragt. Lesen Sie mehr dazu...

Dr. Eva Strasser war für unseren Kunden heuer erstmals auch in China unterwegs und hat viele Eindrücke zur Arbeit in Asien mitgebracht. Lesen Sie mehr dazu...

Georg Pfreimer veränderte nach einem anstrengenden 1. Halbjahr seinen Blickwinkel und hat zur Meditation gefunden. Lesen Sie mehr dazu...

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Dagmar Dittmann, Beraterin & Trainerin

In meinem Jahr 2018 gab es einige erste Mal…

Ich habe erkannt, dass ich meinen Coachees sehr viel Verhaltensänderung abverlange, insbesondere wenn es um Verhaltensmuster der aus der Balance geratenen Work-Life-Balance geht.

Durch meine diesjährige Resilienzcoach Ausbildung hat sich der Fokus auch auf meine eigenen Verhaltensmuster gelegt und meine eigene Work-Life-Balance, die sich insbesondere im Workshopalltag und im vielen unterwegs sein nicht leicht leben lässt.

Ich bin sehr stolz, dass es mir dieses Jahr erstmals seit ich Kinder habe UND berufstätig bin gelungen ist meine geplanten Bergtouren, die meine persönliche Balance sind, auch zu gehen UND zu genießen ohne schlechtes Gewissen.

Erstmals habe ich neben der Bewegung auch die Entspannung für mich als Balance entdeckt. Auch eine neue Erkenntnis, dass ich nicht ständig produktiv sein muss UND kann UND möchte.

Die Arbeit im Workshop und im Coaching ist damit entspannter (für mich und die Teilnehmenden) UND produktiver geworden. Für mich selbst ist das in der eigenen Erfahrung wirklich neu, dass entspannt UND produktiv kein Widerspruch ist.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Georg Pfreimer, Berater & Trainer

Von außen nach innen oder: per aspera ad astra

Im Rückblick am Ende der ersten Hälfte 2018 hätte ich wohl sagen können: Diese erste Hälfte von 2018 sollte ich aus meiner Biographie streichen.

Im Rückblick auf die 2. Hälfte von 2018 kann ich sagen: Ohne die erste Hälfte, in der ich eine handfeste persönliche Krise im Privaten durchleben musste, hätte es wohl fundamental Neues und nachhaltig Bereicherndes in der 2. Jahreshälfte nicht gegeben.

Mit außen offline zu gehen und mit innen online gehört jetzt stabil zu meinem Tagesablauf: Meditation. Nach innen in die Stille. Eine wirklich verändernde Erfahrung mit Potenzial für die alle kommenden Jahre.

Und im Zuge dieser ganz persönlichen und intensiven Change-Erfahrung habe ich auch begonnen, zu malen. Jetzt hängen mittlerweile sechs eigene Werke, die von Freunden und Bekannten sogar noch als sehr gelungen wahrgenommen werden, in meiner Wohnung und ich freue mich jeden Tag über gelungene Motive und Farben und - plane die nächsten Schritte.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Dr. Eva Strasser, Beraterin und Trainerin

Eine meiner größten Lichtblicke war in 2018 die Einladung eines unserer internationalen Kunden, in seinen Führungsteams in China drei Change Workshops zu moderieren.

Emotional Leadership ist seit Jahren Kulturbestandteil in dieser Firma, Network Thinking, Learning Organisation und Change Management kommen nun dazu.

Da ich seit Monaten mit einem akuten Bandscheiben-Vorfall geplagt bin, war mir nicht klar, wie ich die lange Reise, die Anspannung und die Arbeitsbelastung von 6 Tagen Workshop meistern sollte. Vertrauen in meine Stärken, in die Selbstorganisation meines Körpers und in eine wunderbare Kundenbeziehung haben geholfen, dass ich trotz Sorge und Risiko-Einschätzung dem Ruf des Kunden und meiner Neugier gefolgt bin.

Unser Kunde hat mir einen wunderbaren TCM und Akupunktur-Spezialisten organsiert, der mich Abends in meinem Hotelzimmer behandelt hat. Ich habe strikte Zeitgrenzen gesetzt und mich zur Ruhe, Erholung und Meditation zurückgezogen.

Ich wurde von der Energie der Gruppen getragen, wir hatten eine inspirierende Zeit und sehr erfolgreiche Workshops.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Verena Neumayer, Büroleiterin

In meinem Jahr 2018 gibt es viele „erste Male“, die mich weitergebracht haben! 

Anlässlich meiner 10-jährigen Firmenzugehörigkeit hatte ich die Freude eine Weiterbildung zum Certified Marketing Manager besuchen zu dürfen. Das neu erlernte Wissen, der Blick über den Tellerrand und der Austausch mit den Fachexperten waren sehr bereichernd für mich.

Auch die Ausbildung zum Trained facilitator of LEGO® SERIOUS PLAY® method and materials hat meinen Horizont extrem erweitert. Ich konnte lernen, wie ich große, komplexe Dinge so vereinfache und auseinander nehme, dass ich sie bewältigen kann und ins Tun komme – ohne dabei in blinden, chaotischen Aktionismus zu verfallen.

Diese Erfahrungen haben sich auch schon privat ausgezahlt. Ich habe in diesem Jahr 22 kg abgenommen – ein riesengroßes Projekt für mich! In kleinen, zielgerichteten Schritten, mit viel Ausdauer, aber vor allem veränderten Verhaltensmustern, Gewohnheiten und Mentalen Modellen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es sich in diesem Jahr auf jeden Fall für mich gelohnt hat, eigene Muster und Einstellungen zu reflektieren, zu hinterfragen, manchmal sogar anzupassen. Das ist erstmal nicht immer schön und brachte mich aus meiner Komfortzone wie man so schön sagt, aber das war es auf jeden Fall wert! 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Veronika Frankenberger, Beraterin & Trainerin

Leicht ist es mir nicht gefallen. Und ob es das je wird, ist mir auch noch nicht ganz klar. Aber auf den Weg gemacht habe ich mich. Ich spiele seit dreißig Jahren Querflöte. Mit ihr in der Hand bin ich groß geworden. Zuerst in einer Jugendblaskapelle, so fängt die musikalische Sozialisation in einem Dorf in der Oberpfalz halt an. Bis es mich in die Stadt gebracht hat, zu erfahreneren, aber auch strengeren Lehrern. Bis größere Projekte, Jugendorchester, Wettbewerbe und internationale Ensembles kamen.

Und jetzt stehe ich hier und soll machen, was ich noch nie gemacht habe: Improvisieren. Ich habe mir für 2018 vorgenommen, mein Instrument anders kennenzulernen. Mehr in Blues, Jazz und Latin zu denken. Und merke: Das ist schon mal verkehrt. Denken. Spüren trifft es besser: Harmonien spüren, den Impuls des Schlagwerks aufnehmen, raustreten aus der Band, vorgehen, ohne zu wissen, was ich überhaupt spielen werde. Keine Noten, das fühlt sich schon sehr nackig an. Und mit nichts außer dem Gerüst einer Pentatonik fange ich an. Da beginnt was zu schwingen, kommt eine Lust auf die Musik, die ich schon lange nicht mehr hatte. Leicht? Noch nicht. Aber vielleicht bald.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Dr. Astrid Dobmeier, Beraterin & Trainerin

Vom Trauma zum Traum

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich jemals wieder an ein Mikro setzen würde. Vor vielen Jahren hatte mir eine Rundfunk-Koryphäe „eine farblose 08/15-Stimme“ attestiert.

Das saß. Lange. Heute weiß ich: Es war genau richtig, dass ich mir so viel Zeit gelassen habe. Durch Zufall stolperte ich Anfang 2018 über ein Podcast-Equipment. Ich kaufte es, beschäftigte mich damit – und sprach im Frühjahr meine erste Folge ein. Was für ein Spaß! Überhaupt, Freude am Tun – im Hier und Jetzt, dafür sage ich Danke.

Ein Like geht 2018 daher an die Alpaka-Dame Romy, mit der ich zum ersten Mal wandern ging. Dann entdeckte ich die Vorteile von Slack ganz neu, besuchte schließlich doch einmal den Tower of London, spielte meine erste Partie „Risiko“ und ging dem Wort „Ehrenfrau“ traumhaft auf den Leim. Daumen nach oben!

 

 

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Dr. Hans-Wilhelm Eckert, Berater & Trainer

Leinen los. Zum ersten Mal auf hoher See.

Seit vielen Jahren gehe ich segeln. Auf den bayerischen Seen ist das rettende Ufer meist nah. Und das Boot auch allein beherrschbar.

Anders auf meinem Segeltörn vor Griechenland. Das Boot viel größer, die Mannschaft völlig ungeübt. Die Manöver sind dieselben wie daheim. Aber es wirken ganz andere Kräfte und die Abläufe sind komplexer. So wird eine Wende schnell zum Slapstick.  

Kritisch wurde es immer dann, wenn ich dachte, die gewohnten Abläufe funktionierten auch auf hoher See. Wer jemals versucht hat, eine laufende Schot zu fassen, weiß was das heißt. Und dann ist es gut, wenn ein anderer mitdenkt und eingreift.

Hier habe ich wieder mal gespürt, wie wichtig Achtsamkeit ist. Im Umgang mit dem Team und mit sich selbst. Und wenn das alle so sehen, dann macht Segeln auf hoher See richtig Freude. Auch wenn es zum Americas Cup noch ein weiter Weg ist.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Franz Erdmannsdorffer, Berater & Trainer

Für mich gab es im Jahr 2018 viele Dinge die ich erstmals organisieren oder genießen durfte.

Zum ersten Mal habe ich einen Kunden für Strasser&Strasser akquiriert, den wir nun strategisch beraten und bei der Umsetzung der Strategie mit gezielten Changemanagement Maßnahmen unterstützen.

Zudem konnten wir erstmalig einen Kunden bei der Weiterentwicklung seines Projektmanagementansatzes begleiten, ein Schulungskonzept erarbeiten und die Trainings der Mitarbeiter durchführen. Hierfür haben wir uns auch personell verstärkt, um die hohe Anzahl von Projektmanagementtrainings auch im internationalen Kontext durchführen zu können.

Privat habe ich mich alleine auf die Umrundung des Wilden Kaisers gemacht. Traumhafte Wanderwege, Klettersteige und jegliche Wetterlagen haben mich und meine Gedanken begleitet. Welch schönes Gefühl in sich zu hören, ohne die Hintergrundgeräusche des Alltags wie Verkehr, Mobiltelefone und Unterhaltungen filtern zu müssen.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.
 

Mein persönlicher Lichtblick 2018 - Barbara Ott, Beraterin & Trainerin

Was haben Sie 2018 zum ersten Mal ausprobiert?

Ein dreiwöchiger Urlaub im Wohnmobil = agiles Arbeiten!

Wenn Sie wirklich agiles Arbeiten lernen wollen, machen Sie am besten einen Campingurlaub!

Das war eine meiner Lernerfahrungen in diesem Sommer.

Ganz im gewohnten Sinne werden Sie vermutlich eine Grobplanung machen und sich überlegen, welche Route Sie fahren wollen, was Sie besichtigen wollen, welche Aktivitäten Sie unterwegs unternehmen wollen, wie Wandern, Radeln fahren, schwimmen gehen oder sonstiges. 

Und Sie freuen sich auf die anvisierten Ziele.

Nun geht es schon damit los, dass Einflussfaktoren auf Ihren Plan einwirken, die Sie nicht bestimmen können. Da gibt es Unsicherheitsfaktoren! Das ist z.B. das Wetter, Staus, überfüllte Campingplätze (falls Sie nicht vorgebucht haben) usw.

So zwingt Sie z.B. ein angekündigter Wetterumschwung zu einer neuen Planung. Letztendlich, wenn Sie nicht gerade eine vierwöchige Hochdruckwetterlage erwischt haben, werden Sie veranlasst, täglich ein „daily“ zu gestalten, morgens oder abends.

Angesichts der schwer vorhersagbaren und einschätzbaren Wetterlage ändern Sie Ihre Planung entsprechend. Und Sie handhaben die damit verbundene Unsicherheit. Gleichzeitig werden Sie prüfen, ob Ihr „Material, und Werkzeug“ ausreichend vorhanden sind und ob Sie vielleicht zwischen den Badesachen und den wärmeren Sportklamotten hin und her wechseln oder (fast) alles einpacken.

Und Sie sind natürlich nicht alleine. Sie wollen sich mit ihrem Partner, ihrer Partnerin (und ggf. auch noch mit Ihren Kindern!) halbwegs friedvoll abstimmen, welche Entscheidungen angesichts der Unsicherheit der Ausgangssituation zu treffen sind und was die nächsten Schritte sind. Dazu brauchen Sie gute Kommunikation und echte Teamwork -Kompetenzen! Idealerweise ist Ihnen eine konstruktive gemeinsame Diskussion möglich, die die verschiedenen Optionen freundlich wohlwollend in den Blick nimmt und infolgedessen Sie in kurzer Zeit eine rasche Entscheidung treffen über die weitere Route und passenden Aktivitäten. Und die Stimmung in diesem Team sollte ja auch heiter und konstruktiv sein.

Analog des Arbeitens im agilen Modus wird geplant, der Plan korrigiert und wird neu und rasch entschieden im direkten Kontakt zwischen den Teammitgliedern.

Und trotz aller Änderungen ist es auch immer wieder erforderlich, die großen Ziele im Auge zu behalten. Wenn der Großglockner wegen Schneeeinbruchs nicht von Zell am See zu befahren ist, warten Sie ein bisschen und versuchen es nochmal vom Süden her, von Heiligenblut.

Das wollen Sie auch in der agilen Zusammenarbeit: trotz aller Flexibilität, trotz allem Aushalten von Unsicherheiten und der Betrachtung möglicher Risiken schauen Sie also immer wieder: was wollten wir eigentlich alles machen, was ist uns wirklich wichtig, was gibt uns ein gutes Gefühl hinsichtlich unseres Urlaubs?

Das können Sie übertragen auf die Arbeit. Was wollen wir eigentlich erreichen, trotz aller Unwägbarkeiten im VUKA-Sinne?

Sammeln von Informationen, Bewertung von Informationen, Überprüfung der Richtigkeit von Informationen, eine gemeinsame tragfähige Entscheidungsfindung und die positive Bewertung der getroffenen Entscheidung sind wichtige Elemente. Erst wenn der Tag gelaufen ist, werden Sie erlebt haben, ob die Entscheidung richtig war. Damit sehen Sie das Ergebnis Ihrer Anstrengungen und Bemühungen sehr schnell.

Dabei den Blick offenzuhalten für kleine Erfolge, für kleine Ereignisse, mit denen Sie unter Umständen überhaupt nicht gerechnet haben, die Ihnen aber aufgrund ihrer Neuplanung begegnet sind, sind wichtige Elemente, um einen positiven Blick auf das ganze Unterfangen zu behalten.

Und wenn das mit geringen Reibungsverlusten gut gelaufen ist, sind Sie zufrieden mit Ihrem Urlaub und Ihre Arbeit gibt Ihnen Sinn und macht Freude.

Veröffentlicht von Verena Neumayer.

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