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Kooperation in der agilen Arbeitswelt

Acht Hypothesen zu gelingender Zusammenarbeit

Es ist das erste Mal, dass ich nach so langer Zeit in meiner Magisterarbeit blättere. Abgabejahr: 1998. Sie ist also genau 20 Jahre alt. So alt wie Strasser & Strasser. Thema: TV-Culture. Es ging im weitesten Sinne um eine kritische Diskursanalyse zum damals populären Genre „Daily-Talkshow“. Sie erinnern sich? Hans Meiser. Ilona Christen. Jürgen Fliege. Arabella. Auf Seite 13 entdecke ich ein Kreismodell. Es soll die Zusammenhänge von Produzierenden, Inhalten und Rezipienten darstellen. Darin spiegeln sich meine Erfahrungen wider, die ich als junge Hospitantin bei einem erfolgreichen Fernsehsender gesammelt hatte. Lange Zeit vor YouTube, Scripted Reality und Fake News.

Und in diesem Moment wird mir klar, dass auch in meiner heutigen Arbeit als Systemische Beraterin Kreismodelle eine wichtige Rolle spielen. Die zirkuläre Herangehensweise entspricht meinem Denken. Und so wie andere Faktoren auch, passt das ganz gut mit Strasser & Strasser zusammen.

Acht Hypothesen darüber, was gelingende Zusammenarbeit aus meiner Sicht fördert: 

Hypothese 1: Sinn und Freude
Eine Zusammenarbeit ist für mich dann gelingend, wenn sie Sinn und Freude gleichermaßen macht. Und das tut es in unserem Fall, weil wir mit den Kunden beharrlich ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen schaffen und den roten Faden spinnen, um zum Ziel zu kommen. Weil wir persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung begleiten dürfen und an die Lösungsfähigkeit der Kunden glauben. Nicht wir als Berater stellen uns ins Zentrum der Arbeit, sondern der Kunde erlebt durch unsere Begleitung die Erweiterung seiner Handlungsoptionen. Ich lerne als Beraterin mit jedem Auftrag und mit jedem Kundenkontakt dazu. Das ist wohl mein wichtigster persönlicher Antreiber und ein wunderbares Geschenk.

Hypothese 2: Wertschätzung und Feedback
Wenn ich zurückblicke, kann ich die CEOs und Chefs an einer Hand abzählen, die mir als Mitarbeiterin wertschätzendes und konstruktives Feedback entgegengebracht haben. Zu ihrem Schutz: Wahrscheinlich wussten die anderen nicht genau, wie das geht und auch die positiven Auswirkungen dürften ihnen unbekannt gewesen sein. Sonst wäre ich vielleicht noch heute deren Mitarbeiterin. Welch persönliche Wachstumschancen aus konstruktivem Feedback resultieren können, das erlebe ich bei unseren Aufträgen im Change Management. Sowohl in unserem agilen Team als auch mit unseren Kunden. You get what you give.

Hypothese 3: Professionelle Wahrnehmung
Unser Kooperationssystem ist ein wunderbares Beispiel für agiles Zusammenarbeiten. Manchmal für uns Berater unplanbar, ungewiss, unglaublich schnelllebig. Das bringt viel Unsicherheit mit sich. Wir können also gut nachvollziehen, was die Herausforderungen agiler Projekte unserer Kunden sind. Meine Erfahrung: Was es an dieser Stelle braucht, ist gegenseitiges Vertrauen. Leicht gesagt. Wie schwer es ist, Vertrauen zu schenken, habe ich einst selbst als Führungskraft erst einmal lernen müssen. Meine Conclusio: Einen guten Kontakt herzustellen ist das A und O, denn das gibt uns Menschen Sicherheit. Geschulte Wahrnehmung heißt für mich: professionelles Hinhören, Hinsehen, Fragen und Spüren – und Mut innezuhalten. Mut, den eigenen Blick für das große Ganze zu weiten, die Perpektiven zu wechseln oder den Pfad zu verlassen. So wird auch Veränderung möglich.

Hypothese 4: Geteiltes Wissen
Ich zählte zu den Schülerinnen, die in Proben nicht so gerne von sich abschreiben ließen. Darüber machen sich meine Kinder heute furchtbar lustig und ich schäme mich ein bisschen dafür. Leistungsdenken eines Einzelkindes eben. Heute, im Zeitalter von Digitalisierung und auf 25 Jahre Berufserfahrung zurückblickend, bin ich großzügig geworden im Teilen von Wissen. Ob es nun meine Studierenden sind, meine Kollegen, Coachees, Unternehmen oder Menschen, die sich für unsere Arbeit interessieren: Das Teilen von Wissen erlebe ich heute als großen Schatz, denn in den meisten aller Fälle profitiere ich ebenfalls davon. Und wenn nicht, dann ändert das ja nichts an meinen eigenen Qualitäten. Aus dem Teilen von Wissen kann Kooperation entstehen. Aus Kooperation kann wiederum Vertrauen wachsen. Und wer sich als Mensch in seinem Wesen angenommen fühlt und Vertrauen spürt, kooperiert sehr energievoll.

Hypothese 5: Vorbilder
Ich hatte in meiner beruflichen Laufbahn das Glück, von wunderbaren Mentoren gefördert zu werden. Sowohl in meiner Zeit als Studierende als auch als Redakteurin. Von Lehrenden, die ich während meiner Weiterbildungen traf, von Kollegen und Kolleginnen im Beraterkreis. Von Kreativen. Dafür bin ich dankbar und versuche das heute jungen Menschen zurückzugeben. Wie schön, dass ich mit Dr. Eva Strasser eine Kollegin und Koryphäe auf ihrem Gebiet treffen durfte, die ihre Überzeugungen nicht nur den Kunden nahelegt, sondern auch selbst vorbildlich lebt. Mit welcher Energie sie immer wieder Feedbacks gibt, unglaublich! Wie begeistert und „on“ sie bei jedem Kundentermin ist! Ich freue mich, mit so einer außergewöhnlichen Frau und so einem außergewöhlichen Team zusammenarbeiten zu dürfen. Schön zu sehen, dass Hebel Nummer 4 des Strasserschen Werkzeugkoffers des Change Managements nicht nur Methode ist, sondern im Alltag seine Wirkung entfaltet.  

Hypothese 6: Selbstreflexion
Womit sich mein Lernkreis von 1998 bis 2018 beinahe schon schließt. Einer der gemeinsamen Nenner, die ich in Kooperationen als wertvoll erlebe, ist die Bereitschaft, sich selbst und sein Tun zu hinterfragen. In Workshops mit Strasser & Strasser, die wir in Co-Arbeit gestalten, gehen wir Berater daher auch häufig auf die Meta-Ebene und ändern etwas, wenn wir merken: Das ist jetzt nicht zielführend. Gehen mit dem Prozess. Und fordern unsere Kunden manchmal sehr heraus. Ja, lösen vielleicht verwundertes Kopfschütteln oder Abwehr aus. Was ich weiß ist, dass sich all die Theorien der Selbstorganisation von Systemen und der Kybernetik 2. Ordnung in unserer Arbeit widerspiegeln – und unsere Kunden von unserer Orientierung profitieren. Dass das Kundensystem in Zeiten der Veränderung manchmal ungeduldig, verunsichert oder skeptisch ist, das gehört zu unserem Tagegeschäft und ist ein gutes Zeichen. Ich begreife die Quintessenz unserer Arbeit als Berater so: Wir sollten nicht nur professionell mit der Haltung unserer Kunden umgehen, sondern auch mit unserer eigenen. Und das geht gut mit kontinuierlicher Selbstreflexion, kollegialer Beratung oder Supervision.

Hypothese 7: Zirkuläres Denken
Und hier wären wir also angelangt. Ich sehe auf mein kleines Kreismodell von 1998 und denke an das, was zwei Jahrzehnte später in Zusammenarbeit mit Strasser & Strasser ein wichtiges Instrument geworden ist: der „Lern- und Energiekreis“.  Dieser Kreislauf macht die Zusammenarbeit fruchtbar, denn er zeigt, wie wichtig es in der Beratungsarbeit mit Organisationen, Teams und Einzelnen ist, ein gemeinsames Verständnis zu erzeugen. Von Ausgangspunkt, Zielen und Wegen. Und dass es dann auch darauf ankommt, den Weg kraftvoll zu gehen, lösungsfokussiert zu denken und iterative Lernschleifen zu ziehen – und dass jeder bereit sein sollte, systematisch zu reflektieren. Denn wir können alle nur davon profitieren.

Hypothese 8: Lust auf lebenslanges Lernen
Meine persönlichen Lernfelder, die ich gerne weiterhin als Kooperationspartnerin bestellen werde? Als Beraterin neugierig und offen bleiben. Kritik konstruktiv aufnehmen und sich selbst weiterentwickeln. Darauf vertrauen was man kann, denkt und fühlt. Sich im Nicht-Wissen üben. Den Mut haben, sich selbst zu hinterfragen. Die eigene Wahrnehmung schulen. Interdisziplinär denken. Den Zusammenhängen von Körper und Psyche vertrauen. Bei aller Flexibilität immer wieder Erdung und Ruhe finden. Auszeiten nehmen. Spaß haben. Fazit in einem Satz: Ein guter Berater ist nur so gut wie sein State of Mind and Body. Und, noch ein ganz wichtiges Lernfeld: Hypothesen mutig zu verwerfen.

Und hier wären wir also am Anfang angelangt. Auf Seite 3 meiner Magisterarbeit steht in großen Lettern ein Zitat. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wie ich auf die Urheberin kam. Aber es ist aktueller denn je, daher lohnt es sich vielleicht auch für Sie nachzuforschen, wer Gayatri Chakravorty Spivak ist. Damals habe ich das Zitat in einem Buch gefunden, vielleicht war darin auch ein Bild von ihr abgedruckt. Heute kann jeder von uns ganz leicht Google befragen, sich ein Video auf YouTube dazu ansehen und herausfinden, was sie jüngst in Wien gemacht hat. Das Zitat? Bitteschön: „Dekonstruktion ist nicht die Offenlegung von Irrtümern, sondern eine Wachsamkeit angesichts der Tatsache, dass wir ständig genötigt werden, Wahrheiten zu produzieren“. Großartig.

Danke, Strasser & Strasser, für die wunderbare Kooperation! Danke auch dafür, dass dieser Text ohne große Vorgaben entstehen durfte. Auch das gehört zur Selbstorganisation eines Systems. Ich würde sagen: alles bestens im Flow. Herzlichen Glückwunsch!

Wissen für alle:  

Mehr Kommunikationspsychologie von Paul Watzlawick
https://www.amazon.de/Menschliche-Kommunikation-Formen-Störungen-Paradoxien/dp/3456857454/ref=sr_1_19?s=books&ie=UTF8&qid=1516035063&sr=1-19&keywords=Kommunikationspsychologie

Anregungen zu positiven Wachstumschancen und Selbstreflexion bei Virgina Satir
https://www.amazon.de/Meine-vielen-Gesichter-Wer-wirklich/dp/3466305470/ref=sr_1_fkmr0_1?s=books&ie=UTF8&qid=1516035404&sr=1-1-fkmr0&keywords=Wertschätzung+Virginia+Satir

Mehr zum Thema Transformation von Fredmund Malik hier:
https://www.amazon.de/Navigieren-Zeiten-Umbruchs-denken-gestalten/dp/3593504537

Mehr zu Kooperation und Führungspersönlichkeit bei Ruth Seliger
https://www.amazon.de/Das-Dschungelbuch-Führung-Navigationssystem-Führungskräfte/dp/3896707612

Die 8 Hebel von Strasser & Strasser und Fokus auf Hebel 4
http://www.strasser-strasser.de/leistung/8-hebel-der-veränderung

Interessantes Interview zum Lösungsfokus in Organisationen mit Susanne Burgstaller
https://www.youtube.com/watch?v=x6Cx-fTiaY8

Mehr über Kybernetik 2. Ordnung und Konstruktivismus von Heinz von Foerster
https://www.amazon.de/Wahrheit-ist-Erfindung-eines-Lügners/dp/3896706462/ref=asap_bc?ie=UTF8

Eine beeindruckende Rede von Gayatri Chakravorty Spivak, 2017 in Wien: https://www.youtube.com/watch?v=f199qcIDZxw

 

Experteninterview mit Dr. Eva Strasser auf DeSelfie

Ein lesenswertes Experteninterview auf DeSelfie mit unserer Chefin, Dr. Eva Strasser, zur Notwendigkeit von Selbstreflexion in unsicheren Zeiten:
http://www.deselfie.de/fuehrungskraefte-selbstreflexion/

 

Ein Rucksack voller neuer Ideen

Der Verein zur Förderung der Familientherapie und -Beratung (VFT e. V.) wird heuer 40!
Unter dem Motto "Wie Du tickst, denkst und fühlst bestimmt unser Familienleben - Mentalisierungs-Inspirierte Systemische Therapie mit Kindern und Familien" findet am 4./5. Mai die Jubiläumsfeier sowie ein Workshop mit Eia Asen statt.

Lesen Sie nachstehend das Interview mit Eia Asen, das ich im Vorfeld führen durfte!

Herr Asen, Sie kommen im Mai nach München und halten einen zweitägigen Workshop zum 40jährigen Jubiläum des VFT. Worin liegt der Mehrwert des Mentalisierens in beratender und therapeutischer Arbeit?
Eia Asen: Wer mentalisiert, macht sich Gedanken über die inneren mentalen Zustände von Menschen. Innere mentale Zustände, die Individuen in Familien haben, können zum Beispiel sein: Beweggründe, Gefühle, Überzeugungen, Bedürfnisse, Wünsche, Absichten, Erwartungen oder Meinungen. Durch Mentalisieren kann es besser gelingen, sich eigener mentaler Zustände bewusster zu werden und sich in jene anderer Menschen hineinzuversetzen. Das kann in Familien, Teams und anderen sozialen Systemen gelingen. Ziel des Mentalisierens ist es, Kommunikation zu fördern sowie Beziehung und Bindung aufzubauen.

Das heißt, Mentalisieren ist als Prozess zu verstehen?
Eia Asen: Ja, Mentalisieren ist ein unentwegter Prozess. Der Prozess, auf andere neugierig zu sein und zu bleiben. Diese Art, wohlwollende Neugier’, die wir aus der systemischen Haltung heraus gut kennen. Für uns ist dabei die Reise wichtiger als das Ankommen. Mentalisieren ist die Reise des unentwegten Forschens und Überprüfens eigener und anderer Gedanken – und die damit verbundene Entwicklung neuer Perspektiven. Über diesen Prozess kann man zum Beispiel herausfinden, wie eine Familie tickt und funktioniert.

Und was ist dann der Unterschied zwischen dem Empathisch-Sein und Mentalisieren?
Eia Asen: Empathisch sein ist ein Aspekt des Mentalisierens. Bei Empathie geht es darum, sich in andere hineinzuversetzen. Empathie heißt aber nicht, sich selbst rekursiv und zirkulär zu überlegen, was das mit einem selbst macht, wenn ich mich in den anderen hineinversetze. Da sind wir dann beim Mentalisieren. Im Mentalisierungskonzept ist die Komponente der Selbstreflexion enthalten.

Wie kann ich Mentalisieren für mich selbst als Berater oder Therapeut einsetzen?
Eia Asen: Da gibt es zwei Möglichkeiten: Die eine ist, sich durch die Augen anderer zu sehen. Es ist spannend zu hören, wie andere über uns mutmaßen, warum wir beispielsweise wie über etwas denken – und wie es uns dabei geht. Das hilft, sich selbst zu reflektieren. Eine weitere Möglichkeit ist, dass man als Berater oder Therapeut selbst autobiografisch-narrativ darüber nachdenken kann, welche Stationen, Erlebnisse, Erfahrungen zu unserer aktuellen Gefühls- oder Verhaltenswelt beigetragen haben könnten. Die Lebensflussarbeit, für die der VFT steht, ist dafür ein gutes Beispiel.

Sie wenden die Arbeit des Mentalisierens in Ihrem Fachgebiet der Multifamilientherapie an. Was können Familien durch Mentalisieren für sich selbst lernen?
Eia Asen: In einem Mulitfamilien-Setting können wir überkreuz lernen – das heißt, eine Familie lernt von einer anderen Familie. So umgehen wir im ersten Schritt, dass sich Familien mit sich selbst auseinandersetzen müssen, wenn der Erregungszustand sehr hoch ist. In diesem Zustand würde der „Mentalisierungs-Apparat“ bei der eigenen Familie nämlich nur schlecht funktionieren. Über die Art der Zusammensetzung und die Anleitung lernen die Familienmitglieder nicht nur etwas über die eigene Familie, sondern vor allem auch von anderen Familien. Ob Kinder oder Erwachsene – solche Übungen machen viele Menschen erst einmal lieber mit Mitgliedern aus anderen Familien als mit der eigenen Familie. Insofern können Familien sehr gut davon profitieren und mentalisierend von anderen Familien lernen. Das läuft aber anders als in einer Selbsthilfegruppe ab, es muss gut strukturiert und angeleitet sein, es werden bewusste Übungen und Aktivitäten angeleitet. Multifamilienarbeit ist ein ideales Ausprobiersetting, um das Mentalisieren zu üben und zu verbessern. Gerade für Familien, die sehr starke Schwierigkeiten haben und unter Stress stehen. Auf diese Art und Weise kann man über die eigenen Familienmitglieder nachdenken und in einem nächsten Schritt vielleicht anders als bisher handeln.

Arbeiten Sie auch mit Teams und Organisationen auf diese Art und Weise?
Eia Asen: Ja, wir arbeiten auch mentalisierend mit Helfersystemen – also zum Beispiel mit Teams aus Krankenhäusern oder Schulen.

Wie wichtig ist die Kompetenz der Reflexionsfähigkeit für das Gelingen des Prozesses?
Eia Asen: Es ist sehr wichtig, über das zu reflektieren, wie man etwas erlebt hat. Reflektieren geht in unserer Arbeit jedoch nicht nur über das Sprechen, sondern auf ganz kreative Weise – über Erlebnisse aus der Kunst, der Musik, aus Geschichten oder aus Filmen. Wir stoßen viele kreative Reflexionsarten an.

Und wie schaffen die Klienten dann den Transfer in den Alltag?
Eia Asen: Reflexion und Transfer hängen sehr eng zusammen. Das heißt: Reflektieren muss auch vorausschauend sein. Die Frage ist dann: Wie kann das, was ich heute erlebt oder gelernt habe, zwischen heute und der nächsten Sitzung auf den Alltag transferiert werden? Was muss ich dafür aktiv tun oder lassen? Reflexionen sollten eigentlich meist verbunden sein mit der Umsetzung in den Alltag.

Arbeiten Sie zur Transfer-Sicherung mit digitalen Medien?
Eia Asen: Ja, wir benutzen E-Mail, WhatsApp, Snapchat – verschiedenste Kanäle, die unsere Klienten benutzen. So bleiben wir mit den Familien im Kontakt. Und auch die Familien vernetzen sich untereinander. Es gibt auch Gruppen-E-Mail-Verteiler, die mit Passwörtern geschützt sind.

Wie viele Familien sind optimal für ein Multifamilien-Setting, in dem mentalisiert wird?
Eia Asen: Bewährt haben sich etwa acht Familien beziehungsweise insgesamt etwa 30 bis 35 Menschen in einem Raum. So können eine Menge neuer Perspektiven entstehen. Deutschland besitzt mittlerweile eine sehr reichhaltige Multifamilienszene. Ich supervidiere einige Projekte darunter. Interessanterweise hat sich der Ansatz in Bayern bisher noch am wenigsten durchgesetzt.

Das Konzept des Mentalisierens klingt ganz so, als sei es auch für die pädagogische Welt sehr wertvoll. Bilden Sie auch Erzieher oder Lehrer ohne therapeutische Ausbildung weiter?
Eia Asen: Ja durchaus. Wir arbeiten sehr häufig mit sozialen Einrichtungen und Schulen zusammen. Auch Erzieher oder Lehrer, die keine therapeutische Weiterbildung haben, profitieren vom Mentalisieren. Jeder kann es auch für sein eigenes Team gut gebrauchen. Die Techniken, die ich zeige, können von Medizinern genauso angewandt werden wie von Psychologen, Psychotherapeuten, Systemischen Beratern, Coaches, Lehrern oder eben Erziehern. Viele Lehrer, die bei uns gelernt haben, wenden das Gelernte dann in ihrer Umgebung an.

Gibt es Diagnosen, die aus Ihrer Sicht gegen das Konzept des Mentalisierens sprechen?
Eia Asen: Es ist sicherlich schwieriger, mit akuten Psychotikern mentalisierend zu arbeiten. Und es ist schwierig, mit Kindern und Jugendlichen, die mit frühkindlichem Autismus – also dem Kanner-Autismus – diagnostiziert worden sind. Das haben wir versucht und festgestellt, dass es herausfordernd ist. Aber es hält Menschen aus meinem Feld nicht davon ab, es trotzdem zu versuchen.

Welche sind Ihre ganz persönlichen Lieblingsübungen?
Eia Asen: Was ich besonders gerne mit Mitgrantenfamilien mache, ist das sogenannte „Rucksackpacken“. Jedes Familienmitglied einer Familie muss über folgende Frage nachdenken: Angenommen, ihr müsst morgen weg aus eurem Land. Ihr könnt nicht mehr dort bleiben, wo ihr jetzt lebt. Der Grund könnte zum Beispiel eine Krise oder ein Erdbeben sein. Ihr könnt nur fünf Sachen mitnehmen. Was wären die fünf Sachen aus eurem Leben, die ihr unbedingt braucht? Egal, wo ihr dann leben werdet. Jeder einzelne kann sich das dann in Gedanken einpacken. Der Austausch darüber hilft, sich zu überlegen, was wichtig ist und was weniger wichtig ist.
Eine ähnliche Übung, die ich sehr gerne mag, geht so: Wenn man nur sechs Fotos mitbringen dürfte in eine Familiensitzung, um etwas über die eigene Familie zu erzählen, welche wären die sechs, die man auswählen würde? Dann geht es darum: Was ist auf den Fotos zu sehen? Welche Fotos hat man nicht mitbringen wollen? Wer fehlt auf den Fotos – und warum? Und: Was sagt das aus und was macht das nun mit uns?

Solche Übungen lernen die Teilnehmer bei Ihrem Workshop am 4. und 5. Mai in München?
Eia Asen: Ja, unter anderem. In meinen Workshops teile ich die Übungen gewöhnlich in drei Kategorien ein: Es wird Eisbrecher-Übungen geben, dann werden wir störungs- und diagnosespezifisch arbeiten und schließlich machen wir Übungen, in denen wir spezifische Dynamiken wie zum Beispiel Konflikte aufgreifen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf.

Prof. Dr. Eia Asen, 71, ist in Teilzeit als Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenpsychiater am Anna Freud National Centre für Kinder und Familien in London tätig. Außerdem arbeitet er an Gerichten mit hochstrittigen Familien und erstellt Gutachten und er arbeitet auch an innovativen therapeutischen Modellen.
Eia Asen lebt und arbeitet seit 45 Jahren in London. Bis 2013 war er Direktor des Marlborough Family Service, eines systemisch orientierten gemeindenahen ambulanten Psychiatrie- und Psychotherapiezentrums. Anfang der 1980er-Jahre absolvierte er eine Familientherapieausbildung bei Salvador Minuchin in Philadelphia, anschließend arbeitete er mit Vertretern des Mailänder Teams zusammen. Er unterrichtet in vielen Ländern und veröffentlichte mehrere Bücher und Artikel. In der Wissenschaft haben seine Forschungsprojekte u. a. zur Paartherapie bei Depression, Multifamilientherapie bei Anorexia Nervosa und vehaltensgestörten Kindern sowie zur mentalisationsbasierten Therapie mit Familien (MBT-F) einen hohen Stellenwert.

Eia Asen ist unter anderem Autor folgender Bücher:
Familienmedizin für die Praxis (2000)
Wenn Paare leiden: Wege aus der Depressionsfalle. (2002)
So gelingt Familie. Hilfen für den alltäglichen Wahnsinn (2013)
Praxis der Multifamilientherapie (2015)
Handbuch der Multifamilientherapie (2017)

Infos zum VFT-Workshop am 4./5. Mai 2018: https://www.familientherapie-muenchen.de/index.php/workshops-a-gast-semi...

 

Vorstellungsgespräch mal anders

Bildquelle: Pixabay / Fotorech

Seit bereits 10 Jahren bin ich nun Mitarbeiterin der Strasser & Strasser Unternehmensberatung AG, unglaublich.

Beim Lesen eines Artikels auf www.business-punk.com musste ich an meine Anfänge im Team denken.
In dem Artikel geht es um einen Chef, der seine potenziellen Mitarbeiter erst einmal zum Übernachten zu sich nach Hause einlädt, um sie näher kennenzulernen: „Ich möchte die Number One sein, und ich sage den Leuten: Glaub mir, wir werden das gemeinsam erreichen. Ob es zehn Jahre, 20 Jahre dauert, egal, wir werden das schaffen.“ Wer in solchen Dimensionen und Zeiträumen denkt, der braucht keine Mitarbeiter, die in Liganova eine Stufe ihrer Karriereleiter sehen, sondern Leute, die so gut zur Firma (und dem Chef) passen, die mitziehen – und nicht gleich in der Mittagspause den Stellenmarkt absurfen, wenn es mal etwas langsamer vorangeht. Dazu möchte ich eine kleine Anekdote erzählen.

Bevor ich 2008 offiziell Teammitglied bei Strasser & Strasser wurde und noch bevor ich überhaupt meinen Vertrag unterschrieben hatte, durfte ich das Team auf einem Ausflug vier Tage lang nach Kroatien begleiten. Ich hatte also nicht nur ein Vorstellungs-Date mit meiner zukünftigen Chefin, sondern mit allen Teammitgliedern. Das war für mich persönlich eine sehr intensive Zeit. Natürlich macht man sich bereits vor so einem Ausflug viele Gedanken, weil man die Kultur und die Regeln der Gruppe nicht kennt und gefühlt "ins kalte Wasser geschmissen wird". Doch es geht nicht um die Vorbereitung. Es geht nicht darum, was die anderen von einem sehen wollen - nicht wie bei einem AC. Es geht vielmehr darum, ansatzweise zu verstehen, wie der Bewerber tickt, ob er zum Unternehmen passt. Das findet man am besten heraus, wenn man gemeinsame quality time verbringt. Und ehrlich gesagt wurde ja nicht nur ich "begutachtet", sondern ich konnte auch für mich selbst noch einmal prüfen, ob das Unternehmen wirklich das Richtige für mich ist. Zu Menschen in meinem Umfeld, die es für "etwas unkonventionell" hielten, dass ich bereits vor Arbeitsbeginn auf so einen Trip mitgenommen wurde habe ich damals auch wortwörtlich gesagt "naja, ich hab ja noch nichts unterschrieben".

Alles in allem hat diese beidseitige "Prüfung" für uns gut funktioniert - ich meine: hey! Ich bin nach 10 Jahren immer noch mit Leidenschaft dabei!

Vielen Dank an www.business-punk.com für diesen wunderbaren Artikel, der mich wieder einmal daran erinnert hat, wie innovativ und agil das Unternehmen meiner Wahl schon vor 10 Jahren war und immer noch ist! :) 

 

fim Veranstaltung - Weibliche Führung und Zen - 15. März 2018 in München

Weibliche Führung und Zen, die Kunst mit weiblicher Kraft erfolgreich zu führen.

Führung muss weiblicher werden! Ohne weibliche Führungseigenschaften sind die Herausforderungen der nächsten Jahre nicht zu meistern. Ob Agilität, Level 5 Leadership oder die Athena Doctrine, die dringend benötigten Fähigkeiten sind bei Frauen stärker ausgeprägt!?

Betrachten wir die Führungsrealität, so zeigt sich, dass Führungsebenen monochromen Kunstwerken ähneln. Es finden sich dort klassische Führungsmänner und von diesen kaum zu unterscheidenden Führungsfrauen. Neue und damit auch weiblichere Führungsstile sind kaum vertreten. Wie aber können Frauen mit weiblichen Führungseigenschaften den Weg meistern? Wie können sie mehr in ihre Mitte kommen, um jederzeit ruhig und kraftvoll zu agieren?

Zen ist eine jahrhundertealte japanische Form der Schulung von Geist und Körper, die vor allem von Führungskräften und Kriegern genutzt wurde. Was zeichnet diese Meditationsform besonders aus? Vollkommen mit mir in Übereinstimmung zu sein. Fokussierung ist der erste Schritt. Hieraus entwickeln sich Klarheit und die Fähigkeit ein Ziel zu verfolgen. Dann die Verbindung mit dem Herzen, im japanischen Shin genannt. Hierbei handelt es sich um die tiefe Verbindung von Weisheit und darauf beruhenden Entscheidungen, man sieht nur mit dem Herzen gut…

Diese Verbindung, die zu empathischer, mitfühlender Führung führt, genau dem heute so notwendigen Führungsstil, der starre Dogmen erst gar nicht entstehen lässt, ist für Frauen wesentlich einfacher zu erreichen als für Männer. Bleibt man mit sich im Kontakt, gut verankert in der eigenen Kraft, muss Frau sich nicht mehr verbiegen um im Haifischbecken der Führungsbegehrlichkeiten bestehen zu können.

Die fim Regionalgruppe München lädt herzlich zu diesem spannenden Vortrag am 15. März 2018 ein. Der Veranstaltungsort wird in Kürze bekannt gegeben.

Referentin ist Prof. Dr. Angela Geissler, Chefärztin am Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart, Meditationslehrerin des Daishin Zen, MBSR-Lehrerin u.a.m. Sie hat viele Forschungs- und Praxisprojekte zu Meditation, Führung, Stress und Resilienz begleitet, insbesondere auch für Führungskräfte und Frauen.

Prof. Dr. Angela Geissler wird von ihren Erfahrungen berichten, wissenschaftliche Hintergründe darlegen, eine kleine Einführung in die Zen-Meditation geben und uns erste Übungen zeigen.

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: https://server107.der-moderne-verein.de/portal/veranstaltungsmanager/ind...

 

6. Februar 2018: Jahresempfang der fim Regionalgruppe München

Zu Beginn des neuen Jahres lädt die fim Regionalgruppe München zum Jahresempfang. Am 6. Februar 2018 um 18:30 Uhr findet dieser im Steigenberger Hotel München (Berliner Str. 85, 80805 München) statt.

Zu Referentin und Thema:
Bettina Sandrock ist Datenschutz-Auditorin beim TÜV Süd sowie Datenschutzbeauftragte bei der IHK München und wird den Teilnehmerinnen die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung erläutern. Die Datenschutzbestimmungen ändern sich seit einigen Jahren immer wieder, doch nun steht die weitreichendste Revision der europäischen Rechtsvorschriften über den Datenschutz und die Wahrung der Privatsphäre unmittelbar bevor. Und es ist höchste Zeit, sich vorzubereiten!
Ab 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Verordnung für alle Marktteilnehmer der EU. Eine der wesentlichen Änderungen betrifft die Verantwortlichkeit der Unternehmen und deren Auftragnehmer!
Frau Sandrock wird den Teilnehmerinnen der Veranstaltung vor allem folgende Fragen beantworten:
- Was sind die „Big Points“ der neuen europäischen Gesetzgebung?
- Welche Hausaufgaben geben uns die Paragraphen auf?
- Bin ich / ist mein Unternehmen überhaupt davon betroffen?
- Wenn ja, was muss ich tun?

Zur Location: mit dem Jahresempfang gehört fim München auch zu den ersten, die sich im brandneuen „Steigenberger Hotel München“ treffen. Offiziell wird das Hotel erst im März 2018 eröffnet – fim ist in der Soft-Opening-Phase vor Ort.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch, Kennenlernen und Netzwerken. Für einen kleinen Imbiss wird gesorgt sein.

Link zur Anmeldung: https://server107.der-moderne-verein.de/portal/veranstaltungsmanager/ind...

 

fim Coffee & Spirit Event am 18.01.2018 in München

die fim Regionalgruppe München erhielt viele positive Rückmeldungen zum ersten fim Coffee & Spirit Event, welcher im Oktober stattfand. Aufgrund des großen Anklangs wurde beschlossen, die Veranstaltungsreihe fortzusetzen und auszuweiten.

Worum geht es?

Angelehnt an das LeanCoffee-Format treffen wir uns morgens zu Kaffee und Croissants für eine Stunde mit einem klaren, strukturierten Ablauf.

Nach einer ganz kurzen Vorstellungsrunde bestimmen Sie die Themen:
• Post-it: Worüber möchten Sie sich mit anderen Frauen aus Unternehmen, in Führungsposition oder Unternehmerinnen austauschen? Sie schreiben Ihr Thema auf ein Post-it.
• Collect-it: Ihre Themen werden gesammelt und wir stimmen darüber ab, was uns alle am meisten interessiert. Jede Teilnehmerin hat zwei Punkte, die sie vergeben kann. Die drei Beiträge mit den meisten Punkten bilden unsere Agenda.
• Discuss-it: Wir diskutieren jedes Thema genau 15 Minuten lang. Danach wird per Handzeichen darüber abgestimmt, ob wir noch 5 Minuten weitermachen, oder ob alles Wichtige gesagt wurde.

Nach etwa einer Stunde ist der offizielle Teil vorbei und wer will kann sich in lockerer Runde noch mit den anderen Teilnehmerinnen austauschen und vernetzen.

Kurz, knackig, informativ und effizient – fim Coffee & Spirit am Donnerstag, den 18. Januar 2018, 8:30 – 10:00 Uhr im Hotel Maximilian, Wintergarten im „kleines Max", Hochbrückenstraße 18, 80331 München.

Sie haben wenig Zeit aber Lust, sich mit gleichgesinnten Frauen auszutauschen? Smalltalk finden Sie ganz nett, aber es dauert immer so lange, bis man an ein interessantes Thema kommt? Dann sind Sie hier goldrichtig!

Bitte melden Sie sich unter muenchen@fim.de verbindlich an, vielen Dank!

Folgende Coffee & Spirit Termine in 2018 stehen bereits fest | Save the date:
Di 17.04.2018
Mi 12.06.2018
Do 09.08.2018
Di 23.10.2018

 

2018 wird ein ganz besonderes Jahr werden

Wir wünschen Ihnen allen ein erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2018!

Das Jahr, in dem wir unser 20-jähriges Firmenjubiläum feiern.

Stolz blicken wir auf außergewöhnliche und herausfordernde Projekte zurück. Die gute Zusammenarbeit mit einer Vielzahl einzigartiger Kundensysteme und beeindruckender Menschen ist das, was uns seit unserer Gründung 1998 antreibt. Gerne möchten wir Sie an den vielen besonderen Perspektiven teilhaben lassen, die sich uns seit unserem Gründungsjahr gezeigt haben. Zusammen mit unserem Berater-Team starten wir daher eine ganz besondere Blog-Reihe "Special Edition" anlässlich unseres Jubiläums.

Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in unsere Change-Management-Arbeit. Wir werden in die Vergangenheit schauen, auf die Gegenwart blicken und uns mit der Zukunft beschäftigen. Welche neuen Anforderungen werden auf uns zukommen? Wie wird sich das Arbeitsleben im Zuge der Digitalisierung und der Arbeitswelt 4.0 verändern?

Was genau kommen wird, wissen wir nicht – das können selbst Zukunftsforscher nur vermuten. Was bleiben wird, jedoch schon: die Veränderung. Und damit kennen wir uns aus!

 

fim*-Veranstaltung am 20.11.2017: Aufbruchstimmung im Konzern – erste Erfahrungen aus einem agilen Piloten

Mit Frau Annette Hollemann von der BSH Hausgeräte GmbH haben unsere fim*-Kolleginnen eine sehr interessante Führungsfrau für den November-Netzwerkabend gewinnen können!

Frau Hollemann referiert am 20. November 2017 in München zum Thema "Aufbruchstimmung im Konzern – erste Erfahrungen aus einem agilen Piloten".
Da auch wir uns natürlich laufend mit Themen wie Agilität und neuen Arbeitsmethoden befassen, freuen wir uns auf einen interessanten Abend mit vielen Frauen, die sich zum Thema austauschen möchten. Natürlich hoffen wir auch auf Einblicke, wie in so einem traditionsreichen Unternehmen wie BSH Hausgeräte GmbH Agilität in der Projektarbeit gelebt wird und was die Erkenntnisse aus der bisherigen Pilotphase sind.

Nutzen Sie die Chance, aus erster Hand Erfahrungen und Erkenntnisse zu erhalten, welche positiven Kräfte die veränderte Zusammenarbeit freisetzt, aber auch welche Herausforderungen sie für Führungskräfte und Mitarbeiter mit sich bringt.

Die Veranstaltung findet ab 18:30 Uhr bei Benussi-Coaching in der Maximilianstraße 43 in München statt.

Mehr Informationen zu Veranstaltung & Referentin, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: https://server107.der-moderne-verein.de/portal/veranstaltungsmanager/ind...

*fim = Netzwerk Frauen im Management e.V.

 

Starke Frauen - Starke Wirtschaft

Manifest #StarkeFrauenStarkeWirtschaft
Unter dem Namen #StarkeFrauenStarkeWirtschaft erschien kürzlich ein Manifest, das aus einem Treffen von rund 300 Frauen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin entstand.
Das Manifest richtet sich an politische Entscheidungsträger/-innen der kommenden Legislaturperiode, appelliert an die Unternehmen und spricht starke Frauen selbst an. „Denn es braucht die Anstrengung vieler, damit die Frauen, die das wollen und können, weiter nach vorn kommen – an die Spitze von Unternehmen und nach oben auf die Gehaltslisten.“
Gerne verlinken wir auf unserer Seite zu diesem Dokument http://www.existenzgruender.de/SharedDocs/Downloads/DE/Manifest-Starke-F...

Nächste FIM-Veranstaltung
Zusammen mit unserem Frauennetzwerk FIM e.V. (www.fim.de) setzen auch wir uns für die Chancengleichheit ein.
Sehen Sie gerne unter www.fim.de immer die aktuellen Veranstaltungen unserer Regionalgruppe München, oder melden Sie sich unter muenchen@fim.de für den Veranstaltungs-Newsletter an. Für November ist wieder eine hervorragende Veranstaltung geplant. Frau Annette Hollemann von der BSH Hausgeräte GmbH wir zum Thema "Design Thinking & Agiles Projektmanagement in einem Traditionsunternehmen" sprechen. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Unsere letzten Aktivitäten
Ich durfte am vergangenen Freitag auf der herCareer München mit dabei sein und habe zusammen mit einigen Netzwerk-Kolleginnen den FIM-Stand auf der Karrieremesse betreut. Herzlichen Dank für viele inspirierende Gespräche und tolle Bekanntschaften mit wunderbaren Frauen!

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